Nicht seine erste Millionenstrafe
6-Millionen-Dollar-Mann: Harte Strafe für MySpace-Spammer
Internet & Netzwelt
Sechs Millionen Dollar Strafe muss ein Mann zahlen, der massenhaft Werbe-Mails innerhalb des sozialen Netzwerks Myspace versendet hat. Zuvor hatte er sich mit geklauten Passwörtern Zugang zu Nutzerprofilen verschafft. Diese nutzte er für den Versand des Spams.
Scott Richter hatte seine Verteidigung selbst in die Hand genommen. Der als "Spam King" bekannte Geschäftsmann hatte über seine Firma Media Breakaway millionenfach Spam-Mails mit Werbung innerhalb von Myspace versandt. Ihm ist es gelungen, das Verfahren vor einem Schlichter und nicht vor Gericht beizulegen.
In dem Schlichtungsverfahren reduzierte sich die anfangs von Myspace geforderte Schadensersatzsumme von 120 auf sechs Millionen Dollar. Davon entfallen allein 1,2 Millionen Dollar für die Anwaltskosten des sozialen Netzwerks. Damit ist Richter wesentlich günstiger davon gekommen als Sanford Wallace, auch bekannt als "King of Spam". Dieser wurde im Mai zusammen mit einem Partner zu einer Strafzahlung von insgesamt 230 Millionen Dollar verurteilt - ebenfalls wegen Spam-Versand auf Myspace.
Schlichtungsverfahren deckt Missstände bei Myspace auf
Das Schlichtungsverfahren deckte erhebliche Missstände bei Myspace auf. Die Seite, die demnächst in neuem Gewand erscheinen soll, hatte es den Spammern leicht gemacht. Mitte 2006, auf dem Höhepunkt der Spam-Wellen, waren beispielsweise nur zwei unerfahrene Mitarbeiter für die Sicherheit der schon damals über 100 Millionen Mitglieder zuständig. Inzwischen kümmern sich 40 Mitarbeiter um die Sicherheit des Portals.
Richter kündigte an, künftig dafür sorgen zu wollen, dass seine Geschäfte innerhalb des gesetzlich erlaubten Rahmens bleiben. Bereits 2005 musste er nach ähnlichen Vorwürfen sieben Millionen Dollar an Mircosoft zahlen.
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"Der als 'Spam King' bekannte Geschäftsmann [...] Sanford Wallace, auch bekannt als 'King of Spam'"
diese kreativität der namensfindung ist schlichtweg beeindruckend^^
In der Tat - wobei anzumerken ist, dass es sich natürlich um zwei verschiedene Personen handelt.
Zitat:
schon klar, deshalb ist es ja so einfallslos;)
6-Millionen-Dollar-Mann: Harte Strafe für MySpace-Spammer
waren nicht genug für ihn. Er konnte es einfach nicht lassen.
Gericht ordnet strafrechtliche Ermittlungen gegen "Spam-König" an
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