Offizielle Website erklärt, was nach dem 30. Juni passiert
Die Zukunft von XP: Microsoft spricht Klartext
In zwei Wochen ist Stichtag: Am 30. Juni will Microsoft keine weiteren Exemplare von Windows XP ausliefern, die Kunden sind verunsichert. Jetzt versucht der Konzern, auf einer Website die Fragen rund um das altgediente Betriebssystem zu klären.
"We love that you love Windows XP" - so beginnt der Text zur Zukunft des Vista-Vorgängers. Trotz aller Begeisterung müsse Microsoft manchmal harte Entscheidungen zugunsten von Innovation treffen. Deshalb beginnt für Windows XP ab dem 30. Juni der Rückzug.
Ab diesem Tag startet das, was in der Wirtschaft "end-of-sales" genannt wird: Microsoft liefert keine Versionen von XP mehr an Händler aus und versorgt auch die großen Hardware-Hersteller nicht mehr mit neuen Betriebssystemen. Solange aber noch Restposten vorhanden seien, könne XP nach wie vor gekauft werden.

So geht es weiter: Lebenszyklus von XP.
Ausnahmsweise XP
So weit, so klar - aber an dieser Stelle beginnen die Ausnahmen. Den die als Beigabe für Komplettsysteme gedachten System Builder-Versionen dürfen noch bis Januar 2009 verkauft werden, die XP Home Edition für Billig-Notebooks sogar bis zum 30. Juni 2010.
Was Sicherheits-Updates und Programm-Aktualisierungen betrifft, bietet Microsoft noch bis Mitte April 2009 den Mainstream Support an. Dieser umfasst den Service, den Kunden von XP auch jetzt erhalten. Danach geht das Betriebssystem in den Status des Extended Support über, bei dem nur noch Sicherheitslücken kostenfrei geschlossen werden.
Erst im April 2014 ist dann gänzlich Schluss mit XP-Unterstützung. Ein langsamer Abschied also. Den Support Lifecycle und die offizielle Seite zur Zukunft von XP finden Sie unten in den Links zum Thema.

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