Günstiges Leichtgewicht mit Liebe zur Musik
Walkman-Handy: Sony Ericsson W350 im Test
Yasmin Kötter
Für kurzweilige Unterhaltung sorgen zwei vorinstallierte Spiele und die Anwendung "Music DJ". Mit diesem kleinen Programm können Handy-Besitzer eigene Klingeltöne komponieren. Übrigens lässt sich auch jedes gespeicherte Lied aus dem Musik-Archiv als Klingelton auswählen.
Übrige Ausstattung: Nützliches ohne Highlights
Die weitere Multimedia-Ausstattung des W350 ist kaum der Rede wert. Sony Ericsson hat zwar eine Digitalkamera verbaut. Die Ein-Megapixel-Fotos taugen aber höchstens zur Slide-Show auf dem PC und nicht zum Ausdrucken. Was die Organizer-Funktionen betrifft, hält das W350 alles Nötige parat: Kalender, Notizbuch, Wecker und Taschenrechner.

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Der MP3-Player ist übersichtlich designed.
Zur Synchronisation mit dem PC legt Sony Ericsson die Software "PC Studio" bei. Wesentlich einfacher und vor allem ohne Installation können Handy-Besitzer ihre Multimedia-Daten aber übertragen, wenn sie das W350 als Massenspeicher per USB an den Computer anschließen. Auf diese Weise wandern die Dateien per Drag-and-Drop von einem Gerät zum anderen.
Für die drahtlose Übertragung im Nahbereich steht Bluetooth zur Verfügung, über das das W350 auch Stereo-Musik sendet. Das Handy ist zudem als Modem für den PC einsetzbar, allerdings nur mit langsamer EDGE-Geschwindigkeit. UMTS oder gar HSDPA unterstützt das W350 nicht.
Fazit: Das W350 punktet durch Kompaktheit und Preis
Der große Vorteil des W350 von Sony Ericsson ist zweifelsohne die Größe. Dieses Handy passt in jede Tasche. Der Player schneidet durchschnittlich ab, die Einstellungsmöglichkeiten und der Klang reichen für Gelegenheitshörer. Eine große Ausstattungsliste dürfen Käufer nicht erwarten. Dafür ist der Preis von 130 Euro ohne Vertrag überzeugend günstig.
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