Im Test: Internet-Handy G700 von Sony Ericsson

Minuspunkt: Internet-Handy ohne HSDPA und WLAN

Eine Mindestanforderung für ein Handy, das besonders zur Internet-Nutzung dienen soll: Das G700 funkt per UMTS. Über HSDPA oder WLAN verfügt das Sony-Ericsson-Gerät dagegen leider nicht. Dafür gibt es Minuspunkte. Der integrierte Browser zeigt die Seiten wahlweise im Hoch- oder Querformat an. Mit dem Stylus fällt die Navigation auf Internetseiten leicht. Am Display-Rand sitzt eine kleine Navigationsleiste, über die Nutzer zur letzten Seite springen oder eine neue Adresse eingeben können.

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Multimedia: Digitalkamera und MP3-Player

Für multimedialen Zeitvertreib bietet das Sony Ericsson G700 eine 3,2-Megapixel-Kamera, MP3-Player, Radio und Spiele wie Sudoku. Die Digitalkamera löst schnell aus und beweist damit ihre Tauglichkeit für Schnappschüsse. Allerdings machen ihr bestimmte Lichtverhältnisse zu schaffen. Bei hellem Sonnenlicht beispielsweise geraten die Fotos oft sehr blass. Bei wenig Licht schaltet sich der LED-Blitz ein, der die Motive in kurzer Reichweite aufhellt. Allerdings wirken die Fotos so etwas unscharf. Neben Fotos nimmt das G700 mit der intergrierten Videokamera Clips auf, mit einer Auflösung von maximal 320 x 240 Pixeln.

sony ericsson g700

Die Handschriften-Erkennung funktioniert erst mit etwas Übung zuverlässig.

Der MP3-Player kommt mit den gängigen Audio-Formaten wie MP3, WMA, AAC und WAV zurecht. Die Einstellungsmöglichkeiten beschränken sich auf wenige Equalizer. Leider verwehrt Sony Ericsson Handy-Besitzern den Gebrauch von hochwertigeren Kopfhörern, da der Anschluss proprietär ist. Der Player klingt akzeptabel und für gelegentliches Hören reicht die Qualität aus.

Die Datenübertragung gestaltet sich nicht so einfach wie erhofft. Ist keine microSD-Karte eingelegt, mit der sich der interne Speicher erweitern lässt, kann das Handy nicht als Massenspeicher genutzt werden. Ist allerdings ein kleiner Speicherchip eingelegt, erkennt der heimische PC das G700 ohne vorherige Installation von Software als USB-Massenspeicher und die Dateien lassen sich per Drag-and-Drop einfach in die entsprechenden Ordner ziehen.

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