Outdoor-Handy mit 3,2-Megapixel-Kamera und GPS-Modul
Sony Ericsson C702 im Test: Kamera-Handy mit GPS
Yasmin Kötter
Geschützt vor Spritzwasser und Staub: Mit dem C702 will Sony Ericsson Kunden in die Wildnis schicken. Das Kamera-Handy soll unter freiem Himmel die schönsten Momente festhalten. Das GPS-Modul weist dem Fotografen dabei den Weg.
Inhalt
- Gehäuse: Robust, aber kein durchgängiger Schutz
- Digitalkamera: Mäßige Auflösung, verfälschte Farben
- Highlight: GPS-Modul für Geo-Tagging und Navigation
- Beiwerk: MP3-Player, Radio und Organizer
- Fazit: Fotos flop, GPS-Modul top
Gehäuse: Robust, aber kein durchgängiger Schutz
Die Bestimmung als Outdoor-Gerät sieht man dem Handy an, der Verschluss für das Speicherkartenfach sitzt bündig und fest an der Hülle. Die hintere Abdeckung ist gar durch eine kleine Schraube gesichert. Allerdings ist die Verarbeitung nicht durchgängig so gut, teils sitzen die Gehäuseteile nicht dicht genug aneinander, sodass sich beispielsweise Sandkörner einnisten können. Den Netzteil-Anschluss schützt Sony Ericsson sogar überhaupt nicht.
Gegen Kratzer und Wasserspritzer zeigt sich das Kamera-Handy dagegen unempfindlich. Für einen festen Griff sorgt die gummierte Rückseite, durch die das Handy gut in der Hand liegt. Der Hersteller legt für den Outdoor-Gebrauch sogar einen kleinen Karabinerhaken bei, mit dem sich das Handy an der Hose oder am Rucksack befestigen lässt.

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Das C702 hat eine robuste Verarbeitung, nahtlos abgedichtet ist es aber nicht.
Digitalkamera: Mäßige Auflösung, verfälschte Farben
Sobald die schützende Linsenabdeckung aufschnappt, startet die Digitalkamera im Querformat. Vier Zifferntasten leuchten blau auf: Sony Ericsson hat die Tasten mit den wichtigsten Einstellungen belegt. Fotografen können so Blitz, Selbstauslöser und Szenenmodi einstellen, ohne dafür ins Menü navigieren zu müssen.
Eine gute Idee, leider hapert es an der Umsetzung. Die Tasten sind im Querformat so schmal, dass sie sich nur mit dem Fingernagel gezielt drücken lassen. Handy-Nutzer mit großen Fingern gehen daher sicher oft den Umweg über das Menü.
Schade, dass der Hersteller nur eine 3,2-Megapixel-Kamera verbaut hat. Fünf Megapixel Auflösung wie bei anderen aktuellen Cybershot-Modellen wären wünschenswert. Zumindest die Einstellungsmöglichkeiten erinnern an eine herkömmliche Digitalkamera: Von Nachtmodus über Panorama bis Weißabgleich stehen alle nötigen Funktionen zur Auswahl. Neben Fotos nimmt das C902 Videos mit einer maximalen Auflösung von 240 x 320 Pixeln auf.
Sony Ericsson C702
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Das C702 kommt im Test zu schlecht weg. Ich halte es für das derzeit kompletteste Handy überhaupt, dass es auch noch spritzwasser- und staubgeschützt ist, betrachte ich als Tüpfelchen auf dem i.
Es ist einfach zu bedienen, trotz kleiner Tasten,enthält alles,was man sich wünschen kann und das GPS ist mindestens so schnell, wei mein Garmin und ebenso genau. Vorallem wenn man die in der Schweiz erhältlichen topgrafischen Karten verwendet, ist man mit allem ausgestattet, was man irgendwie brauchen könnte. Nach dem gebrauch sehr vieler Handys unterschiedlicher Hersteller und GPS-Systemen von Garmin und TomTom kann ich sagen: einfach nur Spitze! Der Preis von nur gerade mal CHF 499.- (sofern man kein Abo hat) ist ein weiteres Argument für das C702. Ich halte es für absolut konkurrenzlos in jeder Beziehung.
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