Xerox: Der Einer-für-alle-Treiber

Notebook-Treiber sucht nach Druckern

Der Mobile Express Driver (X-MED) arbeitet im Prinzip genauso, ist aber für Notebook-Besitzer gedacht. Diese kommen leicht in die Verlegenheit, bei einem Firmenbesuch schnell mal ein Dokument ausdrücken zu müssen. Ist der X-MED auf dem Notebook installiert, muss der Anwender sich nur noch ins Netz einloggen. Dann sucht der Treiber selbstständig die verfügbaren Drucker. Daneben zeigt die Software auch die für jeden Drucker verfügbaren Features und Optionen an, also beispielsweise, ob das Gerät in Farbe oder beidseitig druckt.

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Damit entfällt auch für den IT-Manager die Notwendigkeit, dem Besucher irgendwelche IP-Adressen oder Druckertreiber besorgen zu müssen. Ideal, wenn beispielsweise ein Berater oder freier Mitarbeiter im Haus ist und nur für ein paar Stunden Zugang zum Stockwerkdrucker benötigt.

Bei der Entwicklung haben die Xerox-Programmierer die Microsoft-Treiber UNIDRV und PScript als Basis genutzt, um konfliktfreie Zusammenarbeit mit Windows zu gewährleisten. Beide Xerox-Treiber unterstützen die Befehlssprachen PCL 5, PCL 6 und die Seitenbeschreibungssprache Postscript. Die Software ist für Windows XP und Windows Vista erhältlich, allerdings nur auf Englisch.

Wie die Technik funktioniert, erklären die Autoren Kathren Korsky, Richie Michelon, Greg L. Schmidt und Doug Tallinger in einem 22-seitigen PDF-Dokument, das man sich auf der Xerox-Seite holen kann.

Die Idee ist übrigens nicht neu. Mit dem "Universal Printer Driver Format" wollten HP und andere Druckerhersteller schon Ende der Neunzigerjahre einen solchen Treiber etablieren. Das Konzept konnte sich jedoch nicht durchsetzen.

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