Für Notebooks und im Netzwerk
Xerox: Der Einer-für-alle-Treiber
Mehmet Toprak
In der Regel sind Druckertreiber keine eigene Meldung wert. Doch diese zwei sind schon etwas Besonderes. Xerox hat Druckertreiber entwickelt, die laut Hersteller praktisch mit jedem Drucker zusammenarbeiten. Den Global Print Driver und den Mobile Express Driver. Beide Treiber sind kostenlos als Download im netzwelt-Archiv erhältlich.
Der Xerox Global Print Driver (X-GPD) wird auf den Arbeitsplatz-PCs im Unternehmen installiert. Er funktioniert mit jedem Drucker, egal ob mit dem kompakten HP-Laserdrucker auf dem Schreibtisch, dem Canon-Farbdrucker im Fotostudio oder dem große Ricoh-Abteilungsdrucker neben der Kaffeeküche. Das heißt, der IT-Administrator muss nur noch einen einzigen Universal-Treiber installieren und die Kollegen sind aller Sorgen enthoben. Behauptet zumindest Xerox.
Besonders praktisch für IT-Manager: Will dieser einen neuen Drucker im Netzwerk installieren, muss er dem nur die gleiche IP-Adresse zuweisen wie dem alten. Der X-GPD auf den PCs entdeckt das neue Gerät automatisch und bindet es in seine Liste der verfügbaren Printer ein. Außerdem kann der Admin eine "Ausdruck-Politik" festlegen. Er kann etwa bestimmen, dass die Farb-Option gesperrt wird, um Kosten zu sparen.

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Ein Treiber für alle - das ist die Devise der Xerox Universal-Treiber. (Grafik: Xerox)
Auch für den Mitarbeiter ergeben sich Vorteile. Er hat eine einheitliche Bedienoberfläche für alle Drucker, die der Admin freigegeben hat. Daneben kann der User persönliche Einstellungen für jeden Drucker speichern. Wenn er zum Beispiel seine Dokumente immer doppelseitig und im Entwurfsmodus ausdruckt, kann er das als Präferenz angeben. Daneben checkt der Universal-Treiber, welche Features der jeweilige Drucker bietet. Damit lassen sich laut Xerox auch fortgeschrittene Optionen nutzen.
Allerdings ist zu vermuten, dass Features wie die Anzeige des Tintenfüllstands nicht funktionieren. Genau diese nutzen die Hersteller, um Privatkunden zum Kauf neuer Originalkartuschen oder Tintenpatronen zu animieren. Deshalb dürfte der Xerox-Treiber den Druckerherstellern nicht gefallen. Sie verlieren dadurch eine effiziente Möglichkeit, den Nutzer via Treiber-Suite auf ihre Internet-Seiten zu locken.
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