Digitaler Dreisprung: Triple-Play-Anbieter im Vergleich
Fazit: Große Unterschiede nur beim TV-Programm
Beispielsweise schlägt der von KabelBW dafür angebotene HUMAX PR-HD-1000 C mit 199 Euro samt 9,90 Euro Versandkosten zu Buche. Für HDTV bietet T-Home optional auch eine höhere Bandbreite an. So gibt es die Tarife Entertain Comfort und Entertain Comfort Plus auch in einer jeweils zehn Euro teureren VDSL-Variante. Damit steigt die verfügbare Bandbreite von 16 MBit/s auf 25 MBit/s und lässt sich gegen weitere fünf Euro Aufpreis sogar bis auf 50 MBit/s hochschrauben. Allerdings sind die schnellen VDSL-Anschlüsse derzeit nur in wenigen Ballungsräumen verfügbar.
Anwender sollten sich gut überlegen, ob sie alle Triple-Play-Angebote auch wirklich ausnutzen oder mit der klassischen Kombination aus Internet- und Telefonanschluss besser bedient sind. Denn fast alle angebotenen TV-Kanäle gibt es nämlich auch über analoges oder kabelgebundenes Fernsehen.
>>>Alle Triple-Play-Angebote in der Übersicht (PDF)<<<
Interessant wird das Web-Fernsehen erst durch Features wie Filmarchive sowie Zugaben wie HDTV oder Gratis-Bundesliga-Spiele bei Unitymedia. Besonders komfortabel ist das Internet-Fernsehen bei T-Home und Kabel Deutschland: Dort lassen sich Live-Fernsehsendungen während der Ausstrahlung stoppen und zu einem späteren Zeitpunkt weiterschauen. Die Sendung wird während der Pause auf die Festplatte der Set-Top-Box zwischengespeichert.
Auch die Vertragslaufzeit spielt bei der Providerauswahl eine wichtige Rolle: Während man sich mindestens 24 Monate an die Angebote von 1&1, Arcor, KabelBW und T-Home binden muss, können Anwender bei Kabel Deutschland und Unitymedia nach zwölf Monaten und bei Alice sogar schon nach einem Monat wieder kündigen.
