Wie der multimediale Rundumschlag nach Hause kommt

Digitaler Dreisprung: Triple-Play-Anbieter im Vergleich

Fernsehen, Internet und Telefon - und alles kommt über eine einzige Leitung ins traute Heim. Ein herkömmlicher DSL- oder Kabel-Anschluss genügt, um in den Genuss der medialen Komplettversorgung zu kommen. Was sich hinter Triple Play verbirgt und welche Tarife sich lohnen, zeigt dieser Artikel.

Triple Play Dose
Neuer Anschluss: Triple-Play über eine Kabelverbindung erfordert eine Multimediadose.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Überschaubare Anbieterzahl
  2. 2Triple-Play per DSL oder Kabel
  3. 3Film-Archive und Video-on-Demand
  4. 4Normales TV-Programm + HDTV-Sender
  5. 5Fazit: Große Unterschiede nur beim TV-Programm

Mit Triple-Play-Diensten schnüren Anbieter die bislang über getrennte Kanäle laufenden Dienste für Telefon, Internet und Fernsehen zu einem Paket zusammen. Anwender telefonieren und surfen dabei über eine einheitliche Leitung, über die auch Fernsehsendungen ins Haus kommen. Der multimediale Rundumschlag ist teilweise schon für weniger als 30 Euro pro Monat zu haben und umfasst in der Standardausstattung eine Flatrate für Internet- und Telefonverbindungen. Gerade beim Fernsehprogramm unterscheiden sich die Angebote aber deutlich voneinander.

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Überschaubare Anbieterzahl

Kabelnetzbetreiber und Telefonnetzbetreiber schnüren gleichermaßen günstige Gesamt-Pakete, die teilweise nicht teurer sind als ein herkömmliches Doppel aus Internet- und Telefonanschluss. Mit Alice, Arcor und T-Home gibt es derzeit drei Anbieter von Triple-Play-Diensten auf DSL-Basis. Dazu gesellt sich das von 1&1 angebotene Maxdome, das allerdings ein reines Filmarchiv ist, sich also auf Video-on-Demand beschränkt.

Bei den Kabelnetzbetreibern sind es ebenfalls drei Anbieter: Mit Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia haben drei Gesellschaften den hiesigen Markt unter sich aufgeteilt. Dabei ist Kabel BW in Baden-Württemberg vertreten, Unitymedia versorgt Hessen sowie Nordrhein-Westfalen und Kabel Deutschland bedient den Rest der Republik. Daneben gibt es noch eine Reihe kleiner regionaler Anbieter. Alle nutzen die überschüssige Bandbreite des Kabelanschlusses, um neben Fernsehen auch Internet- und Telefondienste zu übertragen.

Triple-Play per DSL oder Kabel

Triple Play erfordert eine DSL- oder Kabel-Verbindung, die über eine möglichst große Bandbreite verfügen sollte. Schließlich sollen alle Dienste auch dann noch fehlerfrei laufen, wenn alle drei gleichzeitig genutzt werden oder man sich eine Leitung mit mehreren Personen teilt. Nominelle Download-Geschwindigkeiten jenseits von sechs MBit/s sind bereits dann Pflicht, wenn man hochauflösende Fernsehsendungen empfangen will, die zum Beispiel Kabel Deutschland oder T-Home ausstrahlen.

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