Einkaufsberater: Digitalkameras für den Sommer
Großer Zoom
Damit Sie gar nicht oder nur mit zwei oder drei Fotos basteln müssen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen haben mehrere Hersteller Kameras im Angebot, die von Haus aus über einen starken Weitwinkel verfügen. Eine Anfangsbrennweite von 4,6 Millimetern (28 Millimeter auf Kleinbildformat umgerechnet) wie bei der Rollei RCP-8427XW ist schon sehr gut. Aber es geht noch kleiner. Die Caplio GX100 von Ricoh beginnt bereits bei 24 Millimetern (umgerechnet auf Kleinbildformat).
Noch kleinere Brennweiten erhält man nur, wenn es einen Weitwinkelkonverter für das eigene Kameramodell gibt. Allerdings sind diese für Kompaktkameras ohne Objektivgewinde sehr rar gesät. Eine Brennweite von 28 oder weniger Millimetern gilt bei Digitalkameras als Weitwinkel.
Pentax Optio V20 im Test
Der Auslöser ist vom Zoomhebel eingeschlossen. Daneben liegt der An- und Aus-Schalter.
Lieferumfang der Pentax Optio V20: Kamera, Akku, Ladegerät, USB- und AV-Kabel, Handbücher und Software.
Einen anderen Weg geht zum Beispiel die Optio V20 von Pentax. Sie bietet eine Digitalpanoramafunktion, mit der sich drei Bilder nebeneinander aufnehmen lassen. Die Kamera berechnet aus ihnen automatisch ein einziges Bild. So sind eindrucksvolle Panoramen ohne viel Aufwand möglich.
Panasonics DMC TZ5 verfügt ebenfalls über einen weiten Anfangswinkel. Sie setzt sich aber besonders mit ihrem zehnfachen Zoom von anderen kompakten Digitalkameras ab. Mit ihr gelingen auch Detailaufnahmen von wilden Tieren im Gehege, ohne dass sie sich dafür in Gefahr begeben müssten. Die Coolpix P80 von Nikon bringt Sie mit ihrem 18-fachen Zoom sogar nicht nur in die Höhle des Löwen, sondern direkt bis in sein Fell.
Standard mit und ohne Zusatzfunktionen
Auch die günstigen Standard-Kameras verfügen inzwischen über eine ausreichende technische Ausstattung, mit der man gute Fotos machen kann. Als Beispiel sei hier die S860 von Samsung erwähnt, die sich schon durch unseren Test gequält hat.

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