Im Test: Sony Ericsson Cybershot C902
Fazit: Kleine Tasten geben große Minuspunkte
Im Internet surft das Quadband-Handy mit HSDPA. Der UMTS-Standard sorgt für eine flüssige Anzeige der Internetseiten. Durch die kleine Navigationstaste gestaltet sich das Bewegen des Cursors schwierig. Nutzer müssen mit spitzen Fingern navigieren, um nicht aus Versehen eine umliegende Taste zu erwischen.
Im Bereich Multimedia verfügt das C902 noch über einen Musik-Player und ein Radio. Der Player lässt sich einfach bedienen. Sony Ericsson legt ein Headset bei, dass für den Alltagsgebrauch reicht, aber vergleichsweise dünn klingt. Für besseren Klang sollten Käufer zu Kopfhörern wie den Koss Porta Pro oder für den großen Geldbeutel den Shure E500PTH greifen. Die lassen sich dank zweiteiligem Headset verwenden. Über Bluetooth schallt die Musik zudem drahtlos mit Stereoklang aus entsprechenden Kopfhörern.
Bei der Empfangs- und Sprachqualität leistet sich der Testkandidat keine auffälligen Schwächen. Die Lautstärke reicht aus, auch bei Telefonaten mit dem Lautsprecher. Dieser klingt zwar blechern, die Gesprächspartner sind dennoch gut zu verstehen.
Die kleinen glatten Tasten sind nur schwer zu bedienen.
Das Sony Ericsson C902 besticht verglichen mit anderen Kamera-Handys, wie dem Nokia N95 oder dem Samsung G900, durch seine Größe. Das Handy ist trotz der hochauflösenden Kamera schlank und handlich. Die Bildqualität überzeugt. Die Gesichtserkennung enttäuschte im Praxistest und verlangsamte das ansonsten schnelle Mobiltelefon massiv.
Die Handhabung des C902 gestaltet sich durch die winzigen Tasten schwierig. Anders als beim Vorgänger, dem K850i, sind die Tasten nah beieinander und lassen sich nur mit der Fingerspitze gezielt treffen. Wer große Hände hat, sollte das C902 vor dem Kauf unbedingt einmal ausprobieren. Wen die Tasten nicht stören, der kann getrost zugreifen. Die Bedienstruktur überzeugt im Gegensatz zu den Bedienelementen.
Für den Kauf des Sony Ericsson C902 spricht die umfassende Ausstattung: Von MP3-Player über HSDPA für schnelles Surfen bis hin zu Organizer-Funktionen ist alles mit an Bord. Der Preis von etwa 350 Euro ohne Vertrag ist dafür stattlich. Wer nicht so viel ausgeben möchte, sollte einen Blick auf das K850i werfen, das ähnliche Bildqualität liefert und einhundert Euro weniger kostet. Dafür ist es nicht ganz so kompakt wie das C902 und weniger edel.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Sony Cyber-shot hier.
