Gerüchte um Konkurrentin zur D60 von Nikon bestätigt
Canon EOS 1000D: Digitale Spiegelreflex für Einsteiger
Canon hat offiziell verkündet, dass die neue Kamera der EOS-Serie den Namen 1000D tragen wird. Damit hat der Kamerahersteller Gerüchte bestätigt, die im letzten Monat aufgetaucht waren. Unter anderem fanden sich in einer Software von Canon Hinweise auf das neue Modell.
Wie vermutet verfügt die EOS 1000D über einen 10,1 Megapixel CMOS-Sensor, einen Sieben-Punkt-Weitbereich-Autofokus und fertigt Reihenaufnahmen mit bis zu drei JPEG-Bildern pro Sekunde. Canon hat in der Kamera einen DIGIC-III-Bildprozessor, eine Livebild-Funktion und ein Sensor-Reinigungssystem eingebaut.
Der Monitor auf der Kamerarückseite misst 2,5 Zoll und das gesamte Gehäuse wiegt 450 Gramm und ist damit die bisher leichteste EOS-Kamera von Canon. Als Speichermedien dienen SD- und SDHC-Speicherkarten. Als Blitzsteuerungssystem dient E-TTL II, das bisher in den teuren Profi-Modellen der EOS-Reihe zum Einsatz kommt.
Canon EOS 1000D
2,5 Zoll ist das Display auf der Kamerarückseite groß. In der Livebild-Funktion stellt es im Videomodus 30 Bilder in der Sekunde dar.
Die Canon EOS 1000D bestückt mit dem 18 bis 55 Millimeter Objektiv aus dem Kit für 649 Euro.
Ein Blitz ist eingebaut. Externe Blitze können über einen Blitzschuh angeschlossen werden, beziehungsweise ferngesteuert werden.
Die Kamera bietet zwölf voreinstellbare Individualfunktionen, die helfen sollen, perfekte Bilder aufzunehmen. Dazu gehören zum Beispiel der Auto Lighting Optimizer zur Korrektur von Helligkeit und Kontrast während der Bildverarbeitung. Für Aufnahmen mit hoher ISO-Einstellung lässt sich außerdem eine zusätzliche Rauschreduzierung aktivieren.
Ab Ende Juli ist die EOS 1000D im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon liegt bei 549 Euro für das Kameragehäuse und bei 649 Euro im Bündel mit einem Objektiv mit optischen Bildstabilisator und einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern.
