Das grüne Haustier zu Besuch in der Redaktion
Lebensechter Baby-Dino: Roboter Pleo im Video
Yasmin Kötter
Wer Pleo anfangs mit Skeptik beäugt hat, setzt sich spätestens jetzt zu dem grünen Geschöpf auf den Boden und lässt sich in seinen Bann ziehen. Die unmittelbare Reaktion auf Berührungen und Bewegungen, die er mit Infrarot-Sensoren und Kamera wahrnimmt, macht aus Plasitk und Schaltkreisen ein liebenswertes Lebewesen. Dank des "Life Form Operating System" vom Hersteller Ugobe kann Pleo die Signale mehrerer Sensoren gleichzeitig verarbeiten und unabhängig handeln.
Genau wie jedes Haustier muss auch der hochentwickelte Roboter essen und schlafen. Ein kleines Gummiblatt dient Pleo als Nahrung. Mit Hilfe von Infrarot-Sensoren im Maul merkt der Dino, wenn sich das Blatt oder auch ein Finger zwischen seinen Zähnen befindet. Genüsslich fängt er an zu kauen und schmatzt laut.
Lernwillig: Der Hersteller verleiht Pleo neue Funktionen
Pleo verfügt über eine USB-Schnittstelle und einen SD-Karten-Slot, über die seine Besitzer weitere Programme und Funktionen laden können. Der kalifonische Hersteller Ugobe will regelmäßig Updates auf den Markt bringen, um Pleo eine stetige Weiterentwicklung zu ermöglichen. Besitzer können entsprechende Software aus dem Internet herunterladen und einspielen.
Die Technik, die der Hersteller beim Pleo einsetzt, ist beeindruckend. Das Zusammenspiel von Sensoren, Motoren und Software lässt Pleo absolut lebendig wirken. Die Anschaffung ist leider auch eine Kostenfrage: 300 bis 350 Euro kostet der kleine Saurier derzeit in Deutschland. Ein Manko gibt es bei der Verarbeitung: Schon nach kurzer Zeit löst sich die Farbe der Dinohaut ab.
Wer sich für Roboter begeistern kann und etwas für ausgestorbene Saurier übrig hat, wird den kleinen Dino schnell ins Herz schließen. Wenn er sich an Ihre Hand schmiegt, während Sie ihn unter dem Kinn kraulen, werden Sie schnell feststellen: Das ist ein Roboter mit Charakter.
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