Weiterempfehlen   Leserbrief
04.06.2008
Druckversion
powered by

Mega-Netzwerke machen Anwender zu Wissenschaftlern

Supercomputer: Was die teuersten Rechner drauf haben

Internet & Netzwelt

Um ungenutzte Rechenzeit zu spenden, müssen sich PC-Nutzer lediglich beim World-Community-Grid-Forum (Siehe dazu Links zum Thema am Ende dieses Artikels) registrieren. Es wird dann auf dem Rechner ein kleines, kostenloses Softwareprogramm installiert. Wenn sich der Rechner im Leerlauf befindet, fordert der Client vom World Community Grid Server Daten an, leistet die Rechenarbeit und sendet die Ergebnisse mit der Bitte um neue Arbeit an den Server zurück. Ein Bildschirmschoner zeigt an, wann der Rechner seine Reserven spendet.

"Jeder Verbraucher nutzt heute wie selbstverständlich Dienstleistungen, die auf Supercomputing beruhen. Jeder kann durch die Teilnahmen an einem Grid aber auch Teil von Supercomputer-Projekten werden, um so einen sozialen oder wissenschaftlichen Teil beizutragen", so Ingolf Wittmann, Technical Director North East Europe, IBM Enterprise Systems.

Blick in die Zukunft

Die Leistungen sind enorm und können kaum noch gesteigert werden. Leistung und Energieeffizienz werden zunehmend zusammenspielen müssen. Das zeigt alleine schon ein Mega-Projekt aus den USA. Drei Wissenschaftler vom Lawrence Berkley National Laboratory (Berkley Lab), USA, wollen hier durch massiven Einsatz parallel arbeitender und besonders stromsparender Prozessoren einen Supercomputer bauen.

Spaß muss sein: Noch ist es nicht möglich, komplexe Klimaberechnungen am heimischen PC zu simulieren.

Je kleiner die zu berücksichtigten Zellen sind, umso mehr Rechenleistung wird benötigt (siehe Klimaberechnung). Der geplante Rechner soll daher unglaubliche 20 Millionen Prozessoren besitzen. Eigentlich ein Unding - auch weil er dabei noch Strom einsparen soll. Die Lösung sollen Embedded-CPUs sein, die normalerweise in Steuercomputern von Autos verwendet werden.

Die Leistung lässt alle bekannten Rechner wie Taschenrechner erblassen. So soll der Rechner mindestens 10 Petaflop umsetzen - also 10 Billiarden (16 Nullen) Operationen pro Sekunde. Wenn man diese Zahlen analysiert, langsam und in kleineren Paketen, fragt man sich wirklich, was noch möglich ist und was Wunschdenken bleibt. Das können Sie aber selbst entscheiden - oder berechnen.


Autor/in: Impressum


Druckversion: 'Supercomputer: Was die teuersten Rechner drauf haben'Druckversion

« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 





News

7-Tage News

Neue Software auf netzwelt

Alle Updates anzeigen Top-Downloads

Kostenlose MP3 des Tages

Heart of Stone
Dum Dum Girls

Datum: 18.03.2010
Größe: 3,021 MB

Neue Beiträge im Forum


Werbung

computerfrage.net

www.computerfrage.net: Die große Ratgeber-Community für gute Fragen und hilfreiche Antworten

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Internet finden Sie auf www.computerfrage.net


nach oben
RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © by netzwelt.de - Supercomputer: Was die teuersten Rechner drauf haben - Mega-Netzwerke machen Anwender zu Wissenschaftlern

AGOF

*) Netzwelt.de registrierte zuletzt 1,57 Mio. Unique User pro Monat
(Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III)
Netzwelt wird exklusiv von AOL Advertising vermarktet.

Platform-A