Mega-Netzwerke machen Anwender zu Wissenschaftlern
Supercomputer: Was die teuersten Rechner drauf haben
Markus Henkel
Riesenhallen werden von ihnen gefüllt, tausende Kabel verlegt, ihre Leistungsmerkmale sprengen jede nur denkbare Vorstellung. Das Supercomputing ist im 21. Jahrhundert angekommen und scheint wichtiger denn je zu sein. Netzwelt nimmt Sie mit in die Welt der Giga-, Tera-, und Petaflop.
Inhalt
- Zusammenarbeit enorm wichtig
- Ein feines Gitter bringt die Genauigkeit
- Konkurrenz schläft nicht
- Das Grid-Netzwerk
- Blick in die Zukunft
Ein Supercomputer "ist ein Computer, der auf die Architektur von Seymore Cray, gestorben 1996, zurückgeht". So lautet eine populäre Definition, die vor allem die große Bedeutung des Rechnerarchitekten Cray für das Höchstleistungsrechnen (High-Performance-Computing, HPC) unterstreicht. Höchstleistungsrechnen, oder auch Supercomputing genannt, hat für die Forschung in vielen Natur- und Ingenieurwissenschaften eine überragende Stellung eingenommen, da die mit Höchstleistungsrechnern mögliche Simulation als dritte Säule gleichwertig neben Theorie und Experiment getreten ist.

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In vielen Natur- und Ingenieurwissenschaften wichtig: Die Simulation
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Heutzutage ist allgemein anerkannt, dass die Lösung vieler der dringendsten wissenschaftlichen und damit wirtschaftlichen Problemen, beispielsweise aus dem Bereich der Biotechnologie, der Astrophysik, der Strömungsmechanik oder der Klima- und Erdsystemforschung, des Einsatzes von Höchstleistungsrechnern bedarf. Für Letzteres ist die tägliche Wettervorhersage ein wichtiger Teil, um vor Unwettern oder Überschwemmungen zu warnen.
Vorhersagen sind nicht erst seit den Tagesthemen beliebt. Schon im Altertum versuchte ein jeder eine Voraussicht auf die Wetterlage. "Weißt Du, wie das Wetter morgen wird?" "Wenn man der Vorhersage trauen darf, wird es wohl Regen geben." Dieses Lesen aus dem berühmten Kaffeesatz ist zum Glück Geschichte - auch weil in der heutigen Zeit die Wetterlage wichtiger denn je ist und entsprechende Technik erforderlich macht.
Zusammenarbeit enorm wichtig
Natürlich gibt es viele Klima-Supercomputer. Alle in einem Artikel unterzubringen, wäre eine Lebensaufgabe. Netzwelt hat sich für diesen Artikel für den SX-8R, den "kleinen" Riesen aus Wien, Österreich, entschieden. Es handelt sich hierbei nicht um einen Hallen-großen Rechner, sondern um lediglich zwei Knoten. Das sind Telefonenzellen-große Rechnerklötze, vollgepackt mit High-Tech.
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Das ist wohl eines der interessantesten Themen unserer Zeit.
Ich finde der Artikel ist sehr gut gestaltet, besonders gefallen hat mir das Video wo am Ende der Desktop weggeblasen wird :D
Auch die PS3 kann bei Wissenschaftlichen Studien ordentlich mithelfen.
http://www.stanford.edu/group/pandegroup/folding/FAQ-PS3.html
Hallo Geldmann3.
Es freut mich, dass Dir der Artikel gefällt. Ich finde das Thema auch sehr spannend und ich habe auch schon so einige Rechner bestaunen und auch hören dürfen. Einige sind wirklich Ohren-betäubend laut. Aber mit dem richtigen Schutz lässt es sich aushalten.
In einigen Wochen scheint auch einiges zu passieren. Klima-Rechner in HH, IBM plant ebenfalls ein neues Rechnersystem. Wir bleiben am Ball und werden natürlich darüber berichten. Vielleicht schaffen wir es auch, ein Video des Caves in Stuttgart zu erhalten. Anfrage ist raus...doch die HPC-Szene ist ja bekanntlich etwas eigen...auch weil sehr viele Unternehmen daran beteiligt sind. Vielleicht klappt es ja...:D
In diesem Sinne
Peta-hafte Grüße
Markus
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