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09.06.2008
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Die letzte Penryn-Offensive

Einkaufsberater P45: Welche Mainboards sich jetzt noch lohnen

Roland Haberer

Lohnt sich der Umstieg von einem P35-Mainboard?

Diese Frage ist im Grunde mit einem eindeutigen "Nein" zu beantworten. Zwei Ausnahmen gibt es dennoch: Nutzer, die ihre CPU bis zum Maximum übertakten wollen oder dank der PCI Express 2.0 Schnittstelle das letzte Frame aus der Grafikkarte herauskitzeln wollen. Den Aufpreis von circa 30 Euro zu einem P35-Chipsatz ist dies allein aber nicht wert.

Asus geift mit aller Macht an

Am Anfang stehen fünf Platinen von Asus zur Verfügung, einige weitere stehen allerdings bereits in den Startlöchern. Vier von den bereits erhältlichen Platinen kommen mit DDR2-Speicher und alle besitzen mindestens eine Acht-Phasen-Stromversorgung und verfügen über das auf Linux basierende Asus Express Gate. Weiterhin besitzen alle die ICH10R-Southbridge. Das Kleinste Mainboard ist das Asus P5Q, es wartet nur mit dem Nötigsten auf. Extras sind bis auf einen Firewire-Anschluss nicht vorhanden. Die passive Heatpipe hat einen gelb-goldenen Look im Schmetterlingsdesign. Der Stromanschluss (24 Pin) befindet sich unverständlicherweise zwischen I/O Blende und Northbridge.

Nächster im Bunde ist das Asus P5Q Pro. Die Heatpipes zwischen Spannungswandler und Northbridge sind miteinander verbunden, dafür fehlt ein zweiter Kühler für die Spannungswandler. Der größte Unterschied liegt aber am zweiten PCI-Express 2.0 Steckplatz. Nur wenig teurer ist das Asus P5Q-E. Es bietet eine etwas größere Northbridge-Kühlung und der zweite Spannungswandler-Kühler ist wieder vorhanden. Die I/O Blende wurde durch einen zweiten Gigabit-Anschluss, einen Digital-Ausgang und eSata aufgewertet. Die Platine beherbergt gleich drei PCI-Express-Steckplätze, wovon einer allerdings nur x4 angebunden ist. Das Layout wirkt insgesamt durchdachter.

Asus P45

  • Asus P5Q-Deluxe
  • Asus P5Q-Pro
  • Asus P5Q-E
  • Asus P5Q
Asus P45 Mainbboards

Die letzte Asus-Hauptplatine in dieser Übersicht ist das Asus P5Q Deluxe. Dort sind die Spannungswandler, Northbridge und auch die Southbridge mit einer Heatpipe miteinander verbunden. Für Übertakter besonders interessant ist die 16-Phasen-Stromversorgung.

Gigabyte geht zur vollen Offensive über

Selbst beim kleinsten Mainboard von Gigabyte ist die I/O Blende voll belegt. So finden sich gleich acht USB-Ports, zwei Gigabit-Anschlüsse, zweimal Firewire, ein Digital-Ausgang und diverse Soundanschlüsse. Das Gigabyte EP45-DS3 kann mit einem übersichtlichen Layout auftrumpfen und besitzt je einen passiven Kühler auf der Northbridge und Southbridge. Die Spannungswandler werden nicht gekühlt. Das DS3 verfügt nur über eine ICH10 Southbridge; das Gigabyte EP45-DS3R hingegen über die ICH10R Southbridge und bietet damit einen Festplattenverbund (Raid) an ist aber ansonsten identisch zum kleineren Bruder.


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