Simple Tricks für ein besseres Arbeiten
Chaos-Schreibtische: Die Defragmentierung des Arbeitsplatzes
Markus Henkel
Tesafilm, Schere, Papier oder der Füller sind Teile des Büroalltags, doch wenn man sie benötigt, sind sie meist nicht aufzufinden. Aber wie gestaltet man einen Arbeitsplatz ohne sich zu verzetteln und im Schreibtisch-Wirrwarr komplett unterzugehen?
Das Problem liegt auf der Hand: Wir verbringen die meiste Zeit im Job - oft weit mehr als zu Hause. Daher beschreiben auch einige Wissenschaftler den Arbeitsplatz als Spiegel unserer Persönlichkeit. Wer im Chaos versinkt, sollte sich fragen, ob nicht eine Umstrukturierung des Arbeitsplatzes Abhilfe schaffen könnte.
Soweit sollte es erst gar nicht kommen
Viele Köpfe machen den General-Schreibtisch schwierig
Aber wie sieht der richtige Schreibtisch aus? Erst einmal können sie sich zurücklehnen. "Die richtige Ordnung gibt es einfach nicht", sagt Axel Buchner, Professor der allgemeinen Psychologie und Arbeitspsychologie. "Der eine kommt im Chaos klar und ist sehr effektiv, der andere halt nicht."
Da gibt es den Chaoten, den Ordnungsfanatiker, den Kreativen, den Familienmenschen und zu guter Letzt den Workaholic. Letzterer bevorzugt etwa viele Familien-Bilder auf seinem Schreibtisch, auch weil er diese, dank seiner vielen Arbeit, kaum sieht. Ihm gegenüber steht der Familienmensch, der zwar auch Familienbilder rumstehen hat, doch gibt es für ihn noch ein Leben nach der Arbeit.
Der Kreative besticht durch seine eigenen Ideen, die er natürlich auch an seinem Arbeitsplatz mit einbringt. Er will positiv auffallen und auch wenn es nicht den Anschein hat, ist sein Arbeitsplatz gut organisiert. Gute Organisation kennt der Chaot dagegen nicht. Sein Schreibtisch spiegelt tatsächlich sein eigenes Leben wider und das sieht eine Menge Überstunden vor.
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