Firefox-Erweiterung: 2.500 NES-Spiele kostenlos
Rechtlich recht mehrdeutig
Leider kann die Tastenbelegung nicht verändert werden, auch ein Gamepad wird nicht unterstützt. Daher braucht es einige Zeit der Umgewöhnung, bevor Mario punktgenau auf den Pilzen landet oder Bomberman im richtigen Moment dem Feuerteufel freien Lauf lässt. Falls ein NES-Spiel vermeintlich nicht auf Ihren Tastendruck reagiert: Klicken Sie das Java-Fenster noch einmal an, es hat vermutlich den Fokus verloren.
Die Verbreitung der NES-Spiele ist eine rechtliche Grauzone. Streng genommen ist der Besitz der Originale zwingend notwendig, um mit gutem Gewissen Online-Angebote wie VirtualNES.com nutzen zu können. Oftmals handelt es sich bei den Spielen aber um so genannte Abandonware, an der die Hersteller nichts mehr verdienen.
Speziell bei NES-Titeln wird das fleißige Tauschen und Anbieten der ROMs im Netz nicht geahndet, erlaubt ist es dadurch natürlich trotzdem nicht. FireNES hat aber zwei weitere Vorteile: Zum einen liegen die Spiele nicht beim Addon-Entwickler auf dem Server, sondern verlinken lediglich auf andere Quellen. Zum anderen können Sie die Titel nicht herunterladen, sondern nur per Java spielen. Wird der Browser geschlossen, ist auch das Spiel weg.
Mit FireNES Konsolen-Klassiker spielen
Sämtliche Spiele holt sich FireNES von der Webiste VirtualNES.com und zeigt diese in einer Seitenleiste an.
Anfangs ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig, Gamepads werden leider nicht unterstützt.
Auch Klassiker wie Super Mario dürfen in der Spieleauswahl nicht fehlen.
In den Optionen können Sie die Tastenbelegung nachschlagen und einige Konfigurationen anpassen.
Futter für Konsoleros
Der Ruhm der Zusammenstellung von etwa 2.500 NES-Titeln gebührt natürlich VirtualNES.com, den Link dorthin finden Sie in den Links zum Thema. Dennoch ist es ungemein praktisch, diese Spiele per FireNES in der Sidebar des Firefox schnell aufrufen zu können. Daher hat das Addon durchaus seine Berechtigung.
FireNES ist eine nette und vor allem schnelle Alternative zu Software-Emulatoren und der DOSBox. Und vielleicht ist auch die rechtliche Unbedenklichkeit ein Pluspunkt, weil die Spiele als Java-Applet nur gestreamt werden und nicht als Download auf die Platte wandern.

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