Nvidia stellt Tegra-Chipsatz auf Computex vor

Nvidia Tegra: Neuer Chip verleiht Smartphones Flügel

Nvidia Tegra: Neuer Chip verleiht Smartphones Flügel Mit dem Tegra-Chipsatz will Nvidia dem Chipgiganten Intel ein Stück des umkämpften MID- und Smartphone-Marktes streitig machen. Die so genannte "mobile computer on a chip"-Architektur soll bei Handheld-Geräten oder Laptops mit vier bis 20 Zoll Bildschirmdiagonale zum Einsatz kommen. Die Tegra-Serie soll in zwei Varianten ausgeliefert werden: als Tegra 600 und Tegra 650.

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Die Chips der Tegra-Familie sollen in etwa um 90 Prozent kleiner sein als ein Atom-Prozessor von Intel und nur ein Watt Strom verbrauchen. Durch diesen geringen Verbrauch sollen Nutzer entweder um die 130 Stunden Musik hören oder circa 30 Stunden HD-Videos ansehen können. Ebenso sollen beide Chipsätze in der Lage sein, Spiele wie "Quake 3" optimal zu unterstützen.

handheld mit Tegra-Chipastz
Dieses Handheld-Gerät mit Tegra-Cipsatz wird Nvidia diese Woche auf der Computex in Taipeh vorstellen (Bild: news.cnet.com).

Dazu beinhalten die Geräte mit Tegra-Technologie einen ARM-Prozessor mit 800 Megahertz, eine GeForce-GPU sowie USB-Anschlüsse. Mit den Tegra-Chips sollen bis zu 40 Frames in der Sekunde, Full HD und NTSC/PAL-TV möglich sein. Laut Nvidia wird der Chipsatz wohl exklusiv auf Basis von Windows CE oder Windows Mobile laufen.

Bis Ende 2008 sollen bereits Mediaplayer, MIDs und GPS-Geräte mit dem Chipsatz ausgerüstet sein. Im ersten Quartal 2009 folgen dann die ersten Smartphones. Auf dem Markt kosten diese Geräte dann zwischen 199 und 249 US-Dollar (zwischen 128 und 160 Euro).

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