Wegen Sicherheitslücke erschien Schädel auf der Homepage

Sicherheit: Offizielle Website von Innenminister Schäuble gehackt

Offizielle Website von Innenminister Schäuble gehackt Virtueller Angriff auf den Bundesinnenminster: Am gestrigen Samstag wurde die Homepage von Wolfgang Schäuble von Unbekannten gehackt und die Seiteninhalte manipuliert. Bereits vor einigen Tagen fanden Angriffe auf die Seite statt.

Das Bild eines Totenschädels und den Satz "This page has officially been hacked by a pro!" konnten Besucher für mehrere Stunden anstatt der Neuigkeiten um den Innenminister auf der Website sehen. Mittlerweile ist der Fehler behoben, die normalen Seiteninhalte wurden wiederhergestellt.

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Experten vermuten, dass eine seit kurzem bekannte Sicherheitslücke beim Content-Management-System TYPO3 bei dem Angriff zum Tragen kam. Auf diese Weise könnte es möglich gewesen sein, Schadcode zu implementieren oder wie in diesem Fall die HTML-Seite zu verändern. Übergangsweise war eine Weiterleitung von Schäubles Web-Auftritt auf die Online-Präsenz des CDU-Kreisverbands Wesel eingerichtet worden.

Schaeuble Hack
Gehackt: Die Website von Innenminister Schäuble.(Quelle: Heise Security, Klick vergrößert.)

Bereits Anfang der Woche war die Homepage von Innenminster Schäuble das Ziel eines Hackerangriffs, damals wurde der fremde Programmcode per Cross-Site-Scripting eingeschleust. Beide Ereignisse haben nach ersten Einschätzungen aber keine unmittelbare Verbindung.

Im netzwelt-Interview erzählt Constanze Kurz vom Chaos Computer Club (CCC) mehr über Motivation und Handeln der Hacker-Gemeinde.

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