Kain gegen Abel: Olympus E-420 und E-520 im Test
Testbilder
Bei der E-520 ist der Ein/Aus-Schalter nicht optimal positioniert. Er ist so an der Kamera angebracht, dass beim Anschalten das Auswahlrädchen stört. Dabei ist es egal mit welcher Hand man sie einschaltet. Zwar besitzen beide Kameras unterschiedliche Abdeckungen für den Akkuschacht, trotzdem haben sie einen Nachteil gemeinsam. Sie sind weder einfach zu öffnen, noch ist der Akku leicht zu entfernen. Das schützt zwar vor einem ungewollten Akkuverlust, kann aber in Momenten, in denen schnell der Akku getauscht werden muss, sehr stören.
Olympus E-520 im Test
Auf der Rückseite der Olympus E-520 befinden sich deutlich mehr Bedienelemente als bei der E-420.
Von Oben ist gut zu sehen, dass der Handgriff der Olympus E-520 größer ist als bei der E-420.
Die Olympus E-520 mit einem Zuiko Digital 14-42mm Objektiv und ausgefahrenem Blitz.
Beide Kameras sind bereits im Handel erhältlich. Für die E-420 empfiehlt Olympus einen Verkaufspreis von 449 Euro. Online-Shops verkaufen sie bereits ab 370 Euro. Die E-520 solle laut Olympus 699 Euro kosten, im Internet ist sie aber bereits ab 520 Euro zu bekommen. Je nach ausgewählte(n) Objektiv(en) erhöht sich der Preis.
Fazit
Beide Kameras von Olympus kann man trotz jeweils vorhandener Kritikpunkte als digitale Spiegelreflexkameras für Einsteiger empfehlen. Sie sind leicht zu bedienen und machen gute Aufnahmen. Mit dem umfangreichen Zubehör von Olympus selbst und von Drittanbietern lässt sich auf der Kamera auch eine komplette Fotoausrüstung mit Objektiven, Blitz und anderem Zubehör aufbauen.
Nach der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers beträgt der Preisunterschied zwischen der E-420 und der E-520 immerhin 250 Euro. Beim Preisvergleich im Internet reduziert sich der Unterschied auf 150 Euro. Doch für wen lohnt es sich überhaupt etwas tiefer in die Tasche zu greifen?
Für den normalen Einsteiger in die Welt der Spiegelreflexkameras reicht die E-420 vollkommen aus. Wer jedoch plant, tiefer in das Universum der Fotografie einzutauchen sollte am Anfang nicht zu knauserig sein. Die E-520 bietet zwar nur die gleiche Bildqualität wie die E-420, weist aber in der technischen Ausstattung (Akku, Bildstabilisator) und dem Bedienkomfort jeweils ein leichtes Plus auf, das einem ruhigen Gewissens 150 Euro wert sein kann.
E-420: Vollautomatik, ISO 100, Blende 3.9, Belichtungszeit 1/60 Sekunde, Blitz ein, 3648 x 2736 Pixel
E-520: Vollautomatik, ISO 100, Blende 3.9, Belichtungszeit 1/60 Sekunde, Blitz ein, 3648 x 2736 Pixel
E-420: Belichtungsreihe mit ISO 100, 200, 400, 800 und 1600, Zimmerbeleuchtung, automatischer Weißabgleich, ohne Blitz, unterschiedliche Belichtungszeiten.
E-520: Belichtungsreihe mit ISO 100, 200, 400, 800 und 1600, Zimmerbeleuchtung, automatischer Weißabgleich, ohne Blitz, unterschiedliche Belichtungszeiten.
Olympus E-420
Die Olympus E-420 ist eine digitale Spiegelreflexkamera aus der Einsteiger Serie. Die Kamera verfügt über 10 Megapixel und ein 2.7“ LCD Display. Zur weiteren Ausstattung gehören Bildstabilisator, Gesichtserkennung, Autofokus und Infrarot Schnittstelle. Als Speichermedium können Compact Flash (I und II) und xD Karten verwendet werden. Bilder werden entweder als JPG oder RAW Datei gespeichert.






Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Selbst als aktiver Verfechter konstruktiver Kritik (in Fachkreisen auch "Gemecker" genannt) muß ich sagen, das mich diese Jammerei ein wenig nervt. Wer meckert, sollte gelegentlich beweisen, das er es...
Die Vergleichsbilder sind eine reine Peinlichkeit ;-)
Die Bilder die hier in Artikel zu sehen sind als Vergleich, wie macht man so was mit eine E-xxx Kamera? Rolladen herrunterlassen, Komplete Automatik aus, ISO 1600, und nach dem der AutoFokus fertig ist,...