Digitale Spiegelreflexkameras für Um- und Einsteiger von Olympus

Kain gegen Abel: Olympus E-420 und E-520 im Test

Nach dem ersten Blick auf die technischen Daten könnte man die digitalen Spiegelreflexkameras E-420 und E-520 von Olympus für eineiige Zwillinge halten. Erst auf den zweiten Blick sind Unterschiede zwischen den Brüdern zu bemerken. Ob es sich lohnt für diese Unterschiede bis zu 250 Euro mehr auszugeben hat netzwelt getestet.

Olympus E-520 - Die Olympus E-520 mit einem Zuiko Digital 14-42mm Objektiv.
Die Olympus E-520 mit einem Zuiko Digital 14-42mm Objektiv.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gemeinsamkeiten auf dem Papier
  2. 2Unterschiede auf dem Papier
  3. 3In der Praxis
  4. 4Testbilder

Gemeinsamkeiten auf dem Papier

Auf dem Papier verfügen die E-420 und die E-520 über eine fast identische Ausstattung. Beide besitzen einen 4/3 Zoll großen "Live MOS Sensor" der zehn Megapixel auflöst. Auf ihrer Rückseite befindet sich jeweils ein 2,7 Zoll großer Monitor, der im "Live View"-Modus einhundert Prozent des Bildfeldes anzeigt. Das Gehäuse besteht bei beiden Kameras aus glasfaserverstärktem Kunststoff und die Bajonette für Objektive erfüllen den Four-Thirds-Standard.

Olympus E-420 vs. E-520

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Schräge Ansicht, die E-520 ist etwas größer als die E-420.
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Schräge Ansicht, die E-520 ist etwas größer als die E-420.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Von Vorne betrachtet fallen die Unterschiede erst nach und nach auf.
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Von Vorne betrachtet fallen die Unterschiede erst nach und nach auf.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Bis auf einige zusätzliche Bedienelemente sind die beiden Kameras auch in der Rückansicht fast gleich.
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Bis auf einige zusätzliche Bedienelemente sind die beiden Kameras auch in der Rückansicht fast gleich.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Die E-520 ist deutlich dicker als die E-420.
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Die E-520 ist deutlich dicker als die E-420.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Noch einmal leicht schräg von der Seite.
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Noch einmal leicht schräg von der Seite.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Von Oben wird deutlich, wie viel tiefer die E-520 ist.
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Von Oben wird deutlich, wie viel tiefer die E-520 ist.

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Olympus E-420 gegen Olympus E-520 - Unsere beiden Test-Kameras mit dem Test-Objektiv Zuiko Digital 14-42mm 1:3,5-5,6 ebenfalls von Olympus.
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Unsere beiden Test-Kameras mit dem Test-Objektiv Zuiko Digital 14-42mm 1:3,5-5,6 ebenfalls von Olympus.


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Als Speichermedien dienen beiden Kameras wahlweise Compact Flash- oder xD-Picture-Cards. Im Serienbildmodus fertigen sie bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde mit bis zu acht Aufnahmen im RAW-Puffer an. Ihre Verschlusszeiten reichen von 1/4000 Sekunde bis zu 60 Sekunden. Im Bulb-Modus, in dem die Kamera so lange belichtet, wie der Auslöser gedrückt wird, sind sogar Langzeitbelichtungen von bis zu 30 Minuten möglich.

Beide Kameras sind in der Lage Belichtungsreihen (Bracketing) für verschiedene Weißabgleiche, Belichtungszeiten und Blitzarten (nur E-520) durchzuführen. Das Bracketing mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erleichtert zum Beispiel die Erstellung von HDR-Fotos. Die Reihen werden jedoch nicht als Serienbilder gefertigt, sondern für jedes Foto muss erneut der Auslöser gedrückt werden. Für HDR-Fotos ist ein Stativ deswegen immer noch unverzichtbar.

AE-Bracketing Olympus E-520 TestbildBelichtungsreihe mit der E-520: AE -1,0; 0,0; +1,0

Auf dem "Live View"-Monitor bieten beide Modelle eine praktische Aufnahmevorschau für Belichtung, Weißabgleich, Gradation, Gesichtserkennung und Belichtungskorrektur. Die Lichtempfindlichkeit reicht bei den zwei Kameras von ISO 100 bis ISO 1600. Allerdings hemmt die Benutzung des "Live View"-Modus die Geschwindigkeit mit der Serienbilder aufgenommen werden können. Der Spiegel muss sich viel mehr hin und her bewegen, um dem Bild den Weg zum Monitor freizumachen.

Unterschiede auf dem Papier

Trotz all dieser Gemeinsamkeiten gibt es auch Unterschiede zwischen der E-420 und der E-520. Letztere ist zum Beispiel 6,5 Millimeter breiter und 15 Millimeter tiefer sowie etwa einhundert Gramm schwerer als die E-420. Den zusätzlichen Platz nutzt sie unter anderem für einen fest eingebauten Bildstabilisator, der der E-420 fehlt. Er ermöglicht mit allen Objektiven verwacklungsfreie Aufnahmen mit bis zu vier Belichtungsstufen weniger als ohne Stabilisator.

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Selbst als aktiver Verfechter konstruktiver Kritik (in Fachkreisen auch "Gemecker" genannt) muß ich sagen, das mich diese Jammerei ein wenig nervt. Wer meckert, sollte gelegentlich beweisen, das er es...

Die Vergleichsbilder sind eine reine Peinlichkeit ;-)

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