Das Video-Interview der netzwelt im rollenden Wohnzimmer
Im Chevy mit: Constanze Kurz vom Chaos Computer Club
Markus Henkel
Ein sonnig heißer Nachmittag und ganze 60 Minuten Zug-Verspätung: Beste Voraussetzungen für ein Interview. Netzwelt lud die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC), Constanze Kurz, nach Hamburg ein, um mehr über den 1981 gegründeten Club zu erfahren.
Mit dem Chevy-Bus der netzwelt, mit plüschigem Innenleben, geht es vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Schanzenviertel - zum Protest-Denkmal Rote Flora. Mit "Berliner Schnauze" plaudert Constanze aus dem Nähkästchen und spricht über die Problematiken, mit dem der Club immer wieder zu kämpfen hat.
Das Interview:
netzwelt: Wie muss man sich eigentlich den wahren Hacker vorstellen? Kreidebleich und mit Pickel im Gesicht?
Constanze: Klar gibt es so ein bestimmtes Bild von einem Hacker. Teilweise passt tatsächlich diese Beschreibung. Schwarz ist auch seine bevorzugte T-Shirt-Farbe, in der Regel ist er nicht so sehr auf sein Aussehen bedacht - aber Ausnahmen bestätigen halt auch die Regel. Natürlich laufen solche Hacker im Chaos Computer Club herum, doch gibt es auch Hacker im Anzug. Vieles davon ist reines Klischee.
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