Entwickler zeigen Optik und Funktionen des Handy-Betriebssystems
Google Android: Videos und Details
Yasmin Kötter
"Die Plattform ist sehr generisch entwickelt, es muss mit Touchscreen-Geräten genauso wie mit Trackball-Geräten nutzbar sein. Manche Geräte haben vielleicht gar kein berührungssensitives Display. Wir hätten die gleiche Demo komplett über einen Trackball durchführen können. Das ist anspruchsvoll, nicht viele Systeme bieten diese Flexibilität", zitiert das Blog "Android Community" die Entwickler.
Zum gezeigten Handy wollte Google auf der Konferenz laut Medienberichten nicht viel verraten. Lediglich, dass es ein UMTS-Gerät mit 528-Megahertz-Qualcomm-Prozessor sei und zur Demonstration der Anwendungen HSDPA als Datenverbindung nutze. Die Anforderungen für das Betriebssystem seien mit 128 Megabyte Arbeitsspeicher und 256 Megabyte Flashspeicher abgedeckt, heißt es bei Android Community.
Besondere Begeisterung, wie auch im Video zu hören, hat die Anwendung Google Street View hervorgerufen. In Android kann der Dienst auf einen eingebauten Kompass zurückgreifen, den Chef-Entwickler Steve Horowitz auf der Veranstaltung gestern im Einsatz zeigte. So lässt sich das Endgerät drehen und wenden, wobei der Blick auf die in Street View gezeigten Plätze sich mitverändert - so als würde der Nutzer direkt auf der Straße stehen und sich dort bewegen.
Demo von Google Street View mit Kompass:
Zum Erscheinungsdatum der finalen Version von Android konnte Google nicht mehr sagen, als vorher schon bekannt war. In der zweiten Jahreshälfte 2008 soll es die ersten Geräte mit Android geben. Als Google Anfang November 2007 auf einer Pressekonferenz die Entwicklung des offenen Betriebssystems bekannt gegeben hatte, zählten Firmen wie HTC, Motorola und T-Mobile zum Zusammenschluss "Open Handset Alliance".
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