Microsoft-Interview lässt Revolution bezweifeln
Windows 7: Doch nur ein Vista-Aufguss?
Moritz Zielenkewitz
Mit seiner Schweigepolitik schürt Microsoft die Neugier, wenn es um Windows 7 geht. In einem Interview hat Steven Sinofsky jetzt einige Details bekannt gegeben - mit einem ernüchternden Tenor. Interessant ist allerdings, was er nicht beantworten wollte.
Inhalt
- Warum Microsoft so still ist
- Was Microsoft bestätigt
- Was Microsoft offenlässt
- Wo Microsoft enttäuscht
- Wie es mit Windows 7 weitergeht
Warum Microsoft so still ist
Steven Sinofsky, seines Zeichens Senior Vice President bei der Engineering Group von Windows und Windows Live, stand beim Online-Magazin Cnet Rede und Antwort. So sagt man, doch die von Sinofsky herausgerückten Informationen erweisen sich als sehr spärlich.
Aus gutem Grund, wie Sinofsky betont: "Wir wollen sichergehen, dass unsere veröffentlichten Informationen exakt und zuverlässig sind. In dem Moment, wo wir Neuigkeiten herausgeben, muss sichergestellt sein, dass alle Mechanismen intakt sind, um das Feedback ernsthaft aufnehmen zu können."
Damit ergeht sich Sinofsky ganz im Konsens von Microsofts neuem "Transparency vs. Translucency", bei dem nur spruchreife Details wie jüngst die konkret vorzeigbare Beta-Version des Internet Explorer 8 offiziell verlautbart werden. Auch wenn das im Fall Windows 7 über mehrere Monate Schweigen bedeutet.
Was Microsoft bestätigt
Die harten Fakten, welche Sinofsky im Interview auf das Tablett legte, sind recht schnell aufgezählt: Entgegen der Querschüsse von Bill Gates wird Windows 7 nicht mehr 2009 erscheinen, Januar 2010 ist das Firmenziel. Noch dazu ein realistisches, an dem das Team mit Hochdruck arbeite, so der Vice President.
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