Windows 7: Der große netzwelt-Überblick
Kompatibilität und Treiber
Was die sonstige Optik von Windows 7 betrifft, gleicht die frühe Milestone-Version von Windows 7 dem aktuellen Betriebssystem Vista fast wie ein Ei dem anderen. Das dürfte allerdings nur vorübergehend sein, denn kürzlich hat Julie Larsen-Green für Windows 7 einen wichtigen Posten im Grafik-Sektor übernommen.
Warum das wichtig ist? Larsen-Green war vorher Chefdesignerin für Office 2007 und dort maßgeblich verantwortlich für das neuartige Ribbon-Interface. Die Chancen stehen gut, dass auch andere Windows-Applikationen diese Art der Bedienung verpasst bekommen - speziell bei Windows Explorer und Systemsteuerung stehen die Chancen dafür gut.
Steve Ballmer betont regelmäßig, Microsoft habe bei Vista der Sicherheit den Vorrang vor der Kompatibilität gelassen. Nicht das Ergebnis, welches sich die Kunden gewünscht haben, wie er jüngst zugeben musste. Daher darf davon ausgegangen werden, dass Windows 7 tunlichst vermeiden will, wieder Geräte oder Programme nicht handhaben zu können.
Microsoft engagiert sich aus diesem Grund bei der Entwicklung neuer USB-Controller, die auf einem kleinen Flash-Speicher sämtliche notwendigen Gerätetreiber enthalten. Dieser Controller sitzt in der Peripherie selbst und übermittelt beim Einstecken automatisch die Dateien - ebenfalls ein Wunsch vieler Nutzer, denen Gigabyte-große Treiberdatenbanken ein Dorn im Auge sind.
Einen hohen Stellenwert soll in diesem Zusammenhang auch die Abwärtskompatibilität genießen: Virtualisierungslösungen sowohl im Betriebssystem selbst als auch im Internet Explorer 8 sollen Umsteig und Upgrade einfacher machen. Und die 64-bit-Architektur wird laut Sinofsky in Windows 7 endlich gleichbereitigt neben den althergebrachten 32-bit existieren.

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