Sozialprojekt: 75-Dollar-Laptop mit zwei Touchscreens

Nachahmer sollen Preise senken

Auf den freien Markt werden die Geräte in Deutschland nicht kommen. Aber die "Give One Get One"–Aktion soll auch in Europa starten. Bei ihr können Menschen aus Industrieländern zwei Geräte bei der OLPC-Initiative ordern. Eines erhalten sie selber und eines geht als Spende an bedürftige Kinder.

OLPC-Gründer Negroponte rechnet mit der Baureife des XO-2 im Jahr 2010. Er sei aber schon jetzt an die Öffentlichkeit gegangen, weil er auf möglichst viele Nachahmer hoffe. Sollte sich seine Hoffnung erfüllen und kommerzielle Anbieter das Modell kopieren, so erzeugen sie eine Nachfrage nach entsprechenden Bauteilen. Werden diese in großen Stückzahlen hergestellt, könnte das anvisierte Preisziel von 75 Dollar für den XO-2 in zwei Jahren sehr nah sein.

OLPC XO-2
Lesen wie in einem Buch

OLPC XO-2
Geographie-Unterricht



Die Laptops von OLPC sind hauptsächlich für Kinder in Entwicklungsländern gedacht. Mit ihnen sollen sie auch ohne teure Schulbücher lernen können. Der XO gilt als Ideengeber für den EeePC von Asus und andere günstige Mini-Notebooks. Seit Beginn der Massenproduktion im November 2007 verteilte die Organisation über 600.000 Notebooks an Kinder in Peru, Uruguay, Haiti, Ruanda, Mexiko, Kambodscha, Äthiopien, Ghana und Afghanistan sowie im Irak und in der Mongolei.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Asus EeePC hier.

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