HSDPA-Slider zum Hingucken und Anfassen
Samsung U900 Soul: Metall-Slider im Test
Handy
Ein Hauch von Luxus umgibt das U900 Soul von Samsung - ein knapp 14 Millimeter dünner Slider in Edel-Optik. Michael Ballack bettet das U900 in der Werbung als Geschenk in eine Schmuckschatulle. Netzwelt hat das Schmuckstück ausgepackt und im Test unter die Lupe genommen.
Inhalt
- Schicker Slider mit sensiblem Touchpad
- Slider auf, Kamera an
- Umständlich: Die Datenübertragung
- HSDPA für schnelles Surfen an Bord
- Fazit: Hingucker mit umfassender Ausstattung
Schicker Slider mit sensiblem Touchpad
Das Samsung U900 Soul ist in der Tat eine Augenfreude. Das Gehäuse besteht aus einem Mix von silber-grauem Metall und schwarzem Kunststoff. Schön, aber empfindlich: Die hintere Metallhülle zeigt sich wenig kratzresistent, das Soul ist nicht für den Strandurlaub gedacht, eher für den abendlichen Auftritt in der Cocktail-Bar.
Robuster als die Silberhülle erweist sich da zum Glück das 2,2-Zoll-Display. In der Sonne gibt es dafür allerdings Abzüge - die Schrift lässt sich unter Sonneneinstrahlung kaum entziffern. Da hilft auch die höchste Helligkeitstufe nichts.
Samsung U900 Soul
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Der Clou des Samsung U900 Soul ist das Touchpad unterhalb des Bildschirms. Hier erscheinen je nach Anwendung die nötigen Navigationstasten. Rechts und links daneben sitzen die mechanischen Anruf-Tasten. In der Praxis reagiert das Touchpad erfreulich schnell, im Menü lässt sich sogar die Empfindlichkeit für Berührungen einstellen. Auch die mechanischen Tasten haben einen guten Druckpunkt. Lediglich die Zifferntasten könnten fühlbarer voneinander getrennt sein, blindes Tippen fällt schwer.
Im Inneren des U900 Soul stecken für die multimediale Unterhaltung eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Video-Funktion, Media-Player für Fotos und Musik und ein UKW-Radio. Der integrierte Camcorder nimmt Filme mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln auf. Spiele hat Samsung nicht auf dem Handy installiert.
Slider auf, Kamera an
Die Digitalkamera startet schnell, sobald der Handy-Nutzer die entsprechende Kurzwahltaste drückt. Auch der Autofokus arbeitet fix. Nur das Auslösen lässt zu lange auf sich warten und die Fotos verwackeln dadurch leicht. Der dafür zuständige Bildstabilisator muss im Menü extra aktiviert werden, werkseitig ist er ausgestellt.
Links zum Artikel
- Musikalischer Slider: Samsung F330 im Test
- Samsung G800 im Test: Digitalkamera-Gefühl
- Samsung U900 Soul - Produktinfo beim Hersteller
- Schick, innovativ, intuitiv: Samsung F490 im Test
- Zweigeteilt: LG KF600 im Test
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Schöner Testbericht!
Freue mich schon auf den Bericht vom LG Secret (KF750), da dieses dem U900 von Samsung recht ähnlich ist.
Gruß
Wackelpudding
Hallo, es wird immer wiedr bemängelt, dass diese Handy keinen 3,5 mm Klinkenanschluß hat. Ich kann nicht nachvollziehenn warum das noch immer nicht der Standard bei Handys ist die einen doch recht guten MP 3 Player haben. Aber wer sich mal die als Beste getesteteten Handys von Sony Ericsson anschaut wird merken das auch hier immer noch ein Adapterkabel notwendig ist, mit einem klobigen Stecker! Aber auch für das U900 Soul gibt es mittlerweile Adapter für 3,5 mm Klinke, z.B.bei ebay.
Stefan
ich habe das u900 alle sind eiferüchtig jetzt auf mich ich weiss niicht ob das wifi hat kann mir jemand helfen
Das Gerät ist als Organizer völlig unbrauchbar! Die Synchronisation mit Outlook ist eine Schande:
Der Terminkalender ist auf 100 Termine begrenzt.
Serientermine werden je als Einzeltermin übertragen.
Geburts- und Jahrestage werden als Termin eingetragen, aber die begrenzte Länge des Betreffs lässt es meistens so aussehen: "Geburtstag von C" - der Rest wird abgeschnitten.
Hat man fünf Geburtstage eingetragen, die bspw. 20 Jahre her sind, sind es 100 Termineinträge (jedes Jahr, jede Person) und das Gerät ist VOLL.
Ein absoluter Witz.
SyncML-Unterstützung über das Internet habe ich bisher auch nicht finden können.
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