So klein und schon im Test: Ichbinleise HFX micro

Die positiven Seiten

Für die Datenspeicherung steht eine Samsung-Festplatte mit 320 Gigabyte und SATA-Anschluss zur Verfügung. Damit dem Tausendfüßler nicht der Saft ausgeht, gibt's ein externes Netzteil von Delta Electronics mit 90 Watt dazu. An Zubehör werden noch eine Mappe mit Handbuch, Fernbedienung sowie eine Bluetooth-Tastatur mitgeliefert. Die Softwareausstattung beinhaltet die 32-Bit-Variante von Windows Vista Home Premium und Power DVD 7.

Der HFX Micro hat viele gute Seiten: So ist er trotz passiver Kühlung nicht zu schwer und auf Grund der Größe vor allem handlich. Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr gut. Einziges Manko: der Deckel. Hervorragend sind das leise DVD-Laufwerk und die geräuschlose Festplatte.

Gefallen hat außerdem der vorhandene PCI-Steckplatz, der mit beliebigen Single-Slot-Karten ausgerüstet werden kann, wenn gerade keine TV-Karte genutzt wird. Ebenso erhielt die Tastatur Pluspunkte, da sie eine sehr große Reichweite von rund zehn Metern im Radius aufweist.

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Die Kehrseite

Punktabzüge gab es für die Tatsache, dass kein zweiter Front-USB-Port vorhanden ist. Ebenso negativ aufgefallen ist der Gehäusedeckel. Dieser besteht nämlich zum einen aus Plastik, zum anderen ist er auch noch so schlampig befestigt, dass er sich ohne viel Kraftaufwand anheben oder eindrücken ließ.

Der Trackball auf der ansonsten stabilen Tastatur erschwerte eine zielgenaue Steuerung des Mauszeigers auf dem Bildschirm. Der Ball schwamm geradezu in seiner Befestigung. Auch beim Stromverbrauch gab es Kritik: So konnte das Testgerät unter Volllast nicht mit 50 Watt "überzeugen", wie es vollmundig auf der Herstellerseite angekündigt wurde. Die Messungen ergaben im netzwelt-Test einen Bedarf von 65 Watt. Bei beiden Punkten herrscht also noch Nachholbedarf.

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