Neueste Bastelei von Microsoft-Forscher Andy Wilson vorgestellt
Auch für Wurstfinger: LaserTouch von Microsoft
Microsoft hat den Prototypen des LaserTouch vorgestellt, der es ermöglicht, mit beiden Händen einen Touchscreen zu bedienen. Somit werden Eingabegeräte wie Maus und Tastatur in Zukunft wohl überflüssig, um mit dem Computer zu kommunizieren.
Der Clou: Herkömmliche Flatscreens können ebenfalls mit der neuen Technologie nachgerüstet werden. Mit dem LaserTouch lassen sich Dateien, geöffnete Dokumente und Bilder auf dem Desktop beliebig hin und her verschieben. Das LaserTouch-System besteht aus zwei Laserkanonen, die ein Netz von Infrarot-Strahlen weben, und einer speziellen Kamera, die die Laser überwacht und jede Änderung registriert und interpretiert.
Mehr als ein User noch nicht möglich
Die LaserTouch-Technologie ähnelt der von Microsoft Surface. Dort können ebenso Dinge auf einem horizontal angeordneten Bildschirm mit beiden Händen verschoben werden. Wilsons Technik aber verwendet einen höher auflösenden Bildschirm, wodurch LaserTouch sich auch für die Bedienung von gängigen Büroapplikationen wie Powerpoint eignet. Dabei legte Wilson bei der Entwicklung besonderen Wert auf möglichst kostengünstige Komponenten.
Obwohl laut Microsoft günstige Komponenten benutzt wurden, schweigt sich der Hersteller bisher über den Preis des Systems aus. Vielleicht auch deswegen, weil die Technik noch nicht ausgereift ist. So sei der Betrieb mit mehr als einem Benutzer nicht möglich, weil jede weitere Person das Signal des Lasers mit ihren Händen abschirmen würde.


Microsoft will noch in diesem Jahr einen Tisch mit Multimedia-Funktionalität auf den Markt bringen, der stark an Eingabemethoden aus der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise erinnert. Den ersten Prototypen soll Microsoft schon vor fünf Jahren mit einem IKEA Tisch gebaut haben. Jetzt soll die Technologie marktreif sein.
Bei zahlreichen Vorführungen sorgte Microsofts Surface für Staunen und offene Münder. Tom Gibbons, Vice President Specialized Devices and Applications Business bei Microsoft, spricht nun von einer serienreifen Version, die in spätestens drei Jahren erscheinen soll - vielleicht auch schon früher.
Auf dem Microsoft CEO Summit vom 13. bis 15 Mai 2008 in Redmond demonstrierte Firmengründer Bill Gates einen neuen Multitouch-Computer. Bedient wird das TouchWall genannte System über einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm.
Was Microsoft jetzt der Öffentlichkeit vorstellt, hat nichts mehr mit einem normalen Display, wie es jeder vor sich auf dem Tisch stehen hat, zu tun. Denn die Zukunft wird auf jeden Fall rund und zum Anfassen sein. So viel scheint festzustehen.
Das womöglich coolste Feature von Windows 7 heißt Multitouch. Jene Technik also, bei der Anwender mit den Fingern auf dem Display Fotos verschieben, in Landkarten zoomen oder Dateien kopieren. Microsoft-CEO Steve Ballmer hatte das Touchscreen-Produkt Surface bereits im März 2008 auf der CeBIT vorgeführt. Jetzt legt Microsoft noch eins drauf und hat das "Microsoft Touch Pack for Windows 7" entwickelt.
Dank Microsoft LightSpace wird der ganze Raum zum Computer und Dateien können in die Hand genommen werden. Wer das nicht glaubt, sollte sich den Kurzfilm der Woche ansehen.
Touchscreens, die auf der Berührung von Sensoren basieren, könnten bald der Vergangenheit angehören. Ein Microsoft Research-Team hat ein Gerät entwickelt, das selbst ganz normale Wände in eine berührungsempfindliche Oberfläche verwandeln kann.




