Das nächste Service Pack geht offene Wege

Office 2007: Microsoft unterstützt Dokumentformat ODF

Die reine Nächstenliebe dürfte Microsoft nicht dazu veranlasst haben, sich für ODF und XML zu öffnen. Eher handfeste wirtschaftliche Erwägungen wie die Gewinnung eines neuen Kundenkreises, da vor allem Regierungen auf Lösungen mit OpenOffice setzen.

Die Multifunktionsleiste - Alles im Blick mit Multifunktionsleisten
Alles im Blick mit Multifunktionsleisten

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Formatvorlagen
  2. 2Microsoft will mitmischen
  3. 3Altruismus liegt Microsoft fern
  4. 4ODF Alliance misstraut Microsoft
  5. 5Microsoft gibt weiter Rätsel auf
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Formatvorlagen

Microsoft bringt mit dem nächsten Service Pack für Office 2007 das Open Document Format (ODF) als Speichermöglichkeit. Ebenso sollen ab dem ersten Halbjahr 2009 das Portable Document Format (PDF) und das XML Paper Specification (XPS) unterstützt werden.

Das kommende Service Pack soll jedoch noch keine Implementierung der umstrittenen ISO-Norm 29500 in Form von Office Open XML (OOXML) beinhalten. Diese soll erst mit der runderneuerten Version Office 14 erfolgen. Wann diese allerdings auf den Markt gebracht werden soll, ist noch nicht sicher. Jedoch peilt Microsoft dafür vermutlich das Jahr 2010 an.

Microsoft will mitmischen

Microsoft möchte sich in Zukunft auch an der Arbeit der nächsten ODF-Version beteiligen und plant deshalb demnächst dem Gremium "Organization for the Advancement of Structured Information Standards" (OASIS) beizutreten. Desgleichen wollen die Microsoft-Indianer auch in den ISO-Arbeitsgruppen, die Open XML fortentwickeln, um präsent zu sein.

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Ein Freund von mir ist begeisterter Windows-Nutzer und jammert regelmäßig über nicht-MS-Formate, die ihm von allen Seiten zugeschickt werden. Er liebt Kompatibilität. Am besten, alle Leute draußen nutzen für...

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