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Angespielt: Rasen und Rempeln mit Race Driver Grid
Mit Bleifuß und Drifts zum Titel

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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"Please start your engines" heißt es am 30. Mai. Denn dann kommt der Erfolgsnachfolger "Race Driver Grid" für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo DS in den Handel. Netzwelt konnte vorab ein paar Runden mit der Xbox-Version drehen.

"Please start your engines" heißt es am 30. Mai. Denn dann kommt der Erfolgsnachfolger "Race Driver Grid" für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo DS in den Handel. Netzwelt konnte vorab ein paar Runden mit der Xbox-Version drehen.

Bei "Race Driver Grid" wurde das Hauptaugenmerk vor allem auf die Rennen selbst gelegt. Die Entwickler haben vor allem auf unkomplizierte Rennaction Wert gelegt und so fährt sich das Rennspiel recht arcadelastig. So verbringt man relativ wenig Zeit in Menüs oder in der Garage, um sein Auto zu tunen oder an Feineinstellungen zu frickeln. Schon nach wenigen Klicks kann der virtuelle Rennfahrer sofort loslegen.

Das Spiel wurde in drei Bereiche gegliedert: Japan, Amerika und Europa. In Japan ist man vor allem mit Drifts beschäftigt, während in Amerika die Muscle-Cars dominieren. In Europa hingegen brettern die klassischen Tourenwagen auf legendären GP-Kursen umher. Der Zusatz "DTM" aus den Vorgängern fehlt bei "Race Driver Grid". Dies hat einen einfachen Grund, denn diese Rennserie ist leider nicht mehr mit von der Partie.

Race Driver renoviert

Die Offroad-Elemente des Vorgängers wurden ebenfalls aus dem Programm genommen, genauso die Formel Ford sowie andere Formel-Fahrzeuge. Dafür hat Codemasters die Fahrzeugauswahl bei PS-starken Modellen überzeugend aufgestockt.

Race Driver Grid

Rennwillige dürfen sich an das Steuer sämtlicher Luxussportler von Pagani bis Koenigsegg setzen. Japanische Auto-Legenden sind ebenso vertreten wie die unverkennbaren Muscle-Cars. Familienkutschen sucht man vergeblich - oder sollten wir sagen zum Glück, denn so geht es gleich von Beginn an mit schnellen Autos zur Sache.

Im Vergleich zu den Vorgängern gibt es weniger Strecken und die Anzahl der fiktiven und real nachgebauten Rennstrecken halten sich in etwa die Waage. Vor allem die schönen Stadtkurse wissen optisch zu beeindrucken. Klassiker wie Le Mans, Spa Franchorchamps oder die Nürbugring-GP-Strecke dürfen da natürlich nicht fehlen.

Schön schmutzig schrotten

Die Grafik weiß auf jeden Fall zu überzeugen. Das Spiel wurde nicht auf Hochglanz poliert, sondern mit einem leicht schmutzigen und damit realistischeren Grafikset überzogen. Es sieht nicht nur zufällig aus wie Colin McRae Dirt, sondern basiert auf der gleichen Engine, welche weiterentwickelt wurde und nun auf den Namen "Ego" hört. Diese wurde allerdings weiterentwickelt, vor allem PC-Spieler wird der geringere Ressourcenverbrauch von "Race Driver Grid" freuen.

Der Klang der Motoren kommt druckvoll aus den Boxen und erzeugt schon vor dem Start wohlige Gänsehaut. Die Autos lassen sich dank des sehr detaillierten Schadensmodells fachgerecht in ihre Einzelteile zerlegen. Im Multiplayermodus darf in sämtlichen Modi um die Rennfahrerkrone gekämpft werden. Die Auswahl reicht von echten 24 Stunden in Le Mans bis hin zu Driftbattles und Destruction-Derbys, bei denen die Fahrer ihre Wut über verlorene Rennen auslassen können.

Savegame für Rennspiele

Das von anderen Genres bereits bekannte Zurückspulen der Zeit findet mit "Race Driver Grid" nun auch in Rennspielen Verwendung. Bei einem Fahrfehler oder einer Kollision kann der Fahrer die Ereignisse um bis zu 20 Sekunden zurückdrehen. Je höher allerdings der Schwierigkeitsgrad ist, desto sparsamer muss man mit dieser neuen Funktion umgehen. Im Praxistest kam dieses Feature gut an und reduzierte die Frustmomente, in denen das komplette Teilnehmerfeld den gecrashten Wagen überholt.

Race Driver Grid

Neue Autos können entweder neu beim Händler oder gebraucht auf einem eigenen eBay-Marktplatz gekauft werden. Der Schwierigkeitsgrad von "Race Driver Grid" ist auch im Expertenmodus noch relativ human und somit für Profis eher weniger fordernd. Wer offline schon alles gewinnt, darf sich dann im umfangreichen Multiplayer-Modus beweisen.

Wenn Sie bereits vorab ein paar Runden drehen wollen, schwingen Sie sich doch mit der Demo-Version von "Race Driver Grid" hinter das Lenkrad.

AutomarkenAutomodelle
DallaraFormel 3
FJ1000
BMW320si
Mazda787B, RX-7
ToyotaSupra, Corolla GT-S, Sourer
SubaruImpreza
Nissan350Z, Silvia, Skyline GT-R Z-Tune, R390 GT-1
HondaNSX-R
TVRTuscan Challenge
Porsche911 GT3 RSR
PanozEsperante
SpykerC8 Spyder
LamborghiniMurcielago R-GT
Aston MartinDBR9
ChevroletCORVETTE C5-R, CORVETTE C6-R, CAMARO CONCEPT, Lacetti
SaleenS7R
CourageC65, LC70
LolaB05/40, B06/10
FordMUSTANG GT-R Concept, Mustang Boss 302
PontiacGTO
DodgeCharger SRT8 Drift, Challenger Concept
PlymouthAAR-Cuda
DoranRacing JE4
KoenigseggCCXR, CCGT
PaganiZonda-R
AudiR10 TDI
H-JuddCreation CA06
JupiterEagleray MK5


Strecken

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"Please start your engines" heißt es am 30. Mai. Denn dann kommt der Erfolgsnachfolger "Race Driver Grid" für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo DS in den Handel. Netzwelt konnte vorab ein paar Runden mit der Xbox-Version drehen.

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"Please start your engines" heißt es am 30. Mai, wenn "Race Driver Grid" in den Handel kommt. Netzwelt konnte vorab ein paar Runden mit der Xbox-360-Version drehen.
http://www.netzwelt.de/news/77772-angespielt-rasen-rempeln-race-driver-grid.html
2008-05-22 12:08:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/gallery/2008/3008/21560.jpg
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