In sieben Leveln durch die Zeitgeschichte

Videospiele: Spiegelbild der Existenz

Videospiele: Spiegelbild der Existenz  Es ist eine ausdrucksstarke Kunstform, die im Klima des Kalten Krieges entstand. In einem Zeitalter, in dem der Menschheit ein dritter Weltkrieg drohte. Diese Bedrohung gepaart mit der Ironie des Schicksals brachte etwas Spielerisches hervor: das Videospiel.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Level One: Die Gründerzeit
  2. 2Bitte einzutreten: Retro-Spektive 2007
  3. 3Das erste Videospiel: "Tennis for Two"
  4. 4Level Two: Die Weiterentwicklung
  5. 5Spacewar: Russels Geniestreich
  6. 6"Es fehlten nur noch Explosionen"
  7. 7Level Three: Die erste Spielkonsole
  8. 8Tennis for Two: Demonstration vom Meister persönlich
  9. 9Level Four: Spiele, die Geschichte schrieben
  10. 10Level Five: Eine millionenschwere Industrie
  11. ...aufklappen
  12. 11Level Six: Das Internet und das Heute
  13. 12Level Seven: Großer Aufwand für die Zukunft

Videospiele entführen seit jeher in eine Welt, die gleichzeitig die Vergangenheit, das Heute und Morgen beschreibt und nebenbei die Augen weit öffnet. Wenn man sich die heutigen Spiele anschaut und über sie die Schauplätze der großen weiten Welt und darüber hinaus besucht, ist es umso erstaunlicher, dass alles mit einem Knopfdruck begann.

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Level One: Die Gründerzeit

Während die Großmächte den Kriegsfall probten, arbeitete ein junger Physiker am amerikanischen Institut für Kernforschung, dem Brookhaven National Laboratory, daran, dem sprichwörtlichen Knopfdruck eine neue Bedeutung zu geben. William Higinbotham war nicht nur Co-Entwickler der Atombombe, er war auch unglaublich ehrlich.

So veranstaltete das in der Kritik stehende Institut alljährlich einen Tag der offenen Tür. Die Erforschung der Kernenergie hatte auch damals schon ein sehr schlechtes Image: Mit großen Schwarzweiß-Fotografien und ein paar Instrumenten versuchte man die Kritik zu entschärfen.

Bitte einzutreten: Retro-Spektive 2007

Eben dieser William Higinbotham war einer der Hüter dieser Instrumente. Er war mit dem simplen Einlullen der Bürger nicht wirklich einverstanden und war der Ansicht, dass man den Menschen nur dann die Angst nehmen könne, wenn man sie für diese Technik auch begeistere. Aber wie konnte man das damals bewerkstelligen?

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