MIT-Website zeigt, was Goole gelöscht hat
Youtomb: Die Müllkippe von YouTube
Youtomb ist die schwarze Liste von YouTube. Alles, was dort gelöscht wurde, wird für die Nachwelt archiviert. Zu jedem der entfernten Videos gibt es kurze Informationen. Gestartet wurde das Projekt vom MIT und umfasst mittlerweile 160.000 Einträge.

Sie haben sich sicher schon einmal gefragt, was mit den ganzen gelöschten Videos passiert. Das dachten sich auch Studenten am MIT (Massachusetts Institute of Technology) und haben die Initiative Youtomb ins Leben gerufen. Genauer handelt es sich dabei um "MIT Free Culture". Die Studenten haben derzeit fast 160.000 von YouTube gelöschte Videos zusammengetragen.
Die meisten gelöschten Videos verstoßen gegen das Urheberrecht. Nicht immer ist die Rechtslage eindeutig, aber Google geht lieber auf Nummer sicher und entscheidet sich im Zweifelsfahl gegen das Video, um einem eventuell langwierigen problematischen Rechtstreit vorzubeugen. Die Seite Youtomb ist sehr schlicht gehalten und durchsucht YouTube selbstständig nach indiziertem Material. Interessanterweise wird diese Arbeit in Echtzeit auf der Webseite angezeigt und ist somit völlig transparent.
Zu jedem gelöschten Video werden einige Screenshots veröffentlicht sowie auch die Beliebtheit bis zur Löschung in einem Diagramm angezeigt. Des Weiteren wird der Uploader aufgeführt, welcher das Video veröffentlicht hat und die klagende Partei, die eine Löschung angefordert hat. Dabei fällt auf, dass manche Firmen beim Beschweren und Einfordern ihrer Rechte sehr zügig arbeiten. Es gibt aber auch Fälle, wo Videos erst nach Jahren gelöscht wurden.

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