Kurioses Kleinvieh: Sechs Mini-PCs unter der Lupe

Kleines Auto-Schmankerl: Infill G4 Doppel-DIN CarPC Barebone

In der EL-Serie findet sich ein Super-H RISC Prozessor, mit einer 250er MIPS (Microprocessor without Interlocked Pipeline Stages)-Architektur und 32 Megabyte SDRAM onboard. Die Grafikkarte ist relativ spartanisch ausgestattet: Sie besitzt zwei Megabyte SDRAM und einen 2D-Grafikbeschleuniger mit 128-bit, was eine maximale Auflösung von 1024 auf 768 Pixeln bei 16 Millionen Farben erlaubt.

Werbung

In der EX-Serie sind hingegen Alchemy AU 1550 Prozessoren mit entweder 333 oder 500 RISC eingebaut, die ein x86-Äquivalent von 800 Mega- beziehungsweise 1,2 Gigahertz Rechenleistung erbringen und über einen Arbeitsspeicher von 64 oder 128 Megabyte verfügen. Die Grafikkarten haben zwischen vier und 16 Megabyte Arbeitsspeicher.

An Anschlüssen sind bei der EL-Serie ein VGA-Interface, ein serieller Port RS-232, ein paralleler Port, zwei PS/2-Ports für Maus und Keyboard sowie ein 3,5-Millimeter- Audioausgang vorhanden. Außerdem ist eine 10/100-Mbit-Ethernet-Karte verbaut. Die EX-Serie kann mit üppigerer Ausstattung auftrumpfen: Hier sind auch DVI-Ausgänge zusätzlich zum VGA vorhanden und können bis zu 1.920 auf 1.200 Pixel bei 16 Millionen Farben darstellen.

Der Xtreme nimmt maximal fünf Watt Leistung auf und verbraucht circa 0,35 Watt im Standby-Betrieb. Der Minirechner läuft unter Microsoft Windows CE.NET, wird - ebenso wie der Jack - mittels des so genannten "Xcalibur Global Management Systems" administriert und kann mit jedem gängigen Serversystem gekoppelt werden.

Stellen Sie sich vor: Es gibt sogar reisende PCs. Car-PCs liegen voll im Trend, denn wer will schon einen tragbaren DVD-Player oder ein Navigationsgerät von der Stange im Auto verbauen? Und zu viel Platz möchte man für das Entertaiment im Auto auch nicht aufwenden.

Car-Pc
Infill G4 Doppel-DIN CarPC Barebone von vorne. (Photo: infill.co.kr)
Forum

Eigenen Kommentar schreiben