Augenzeugen-Berichte aus der Erdbebenregion in China

China: Twitter als Nachrichtendienst aus Krisengebieten

China: Twitter als Nachrichtendienst aus Krisengebieten Ein Webdienst sorgt für Gesprächsstoff: Noch während die Erde in China am vergangenen Montag, den 12.Mai 2008, bebte, gab es über den Mikro-Blogging-Dienst Twitter bereits die ersten Meldungen von der erschütternden Naturkatastrophe. Damit waren Twitter-Nutzer in aller Welt durch den Dienst schneller über das Beben informiert, als es die traditionellen Medien hätten verbreiten können.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Twitter schneller als die offizielle Warnung
  2. 2Kurznachricht: Ein "Tweet" hat 140 Zeichen
  3. 3Student berichtete live vom Erdbeben
  4. 4USA: Twitter als Wahlkampf-Helfer

Twitter schneller als die offizielle Warnung

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Bereits Anfang letzten Jahres, als in Mexico-Stadt die Erde bebte, hatte sich die Nachricht des Bebens über Twitter wie ein Lauffeuer verbreitet. Selbst der geologische Dienst der Vereinigten Staaten, der Erdbeben-Warnungen veröffentlicht, hinkte mit seiner Berichterstattung über die Beben hinterher.

Regelmäßige Updates, versehen mit Tags wie Ort oder Thema, machten die Informationen über den aktuellen Stand für eine Vielzahl von Menschen erreichbar. In der chinesischen Provinz Chengdu, die von einem Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert wurde, ist Twitter nun erneut als flinker Nachrichtendienst im Einsatz.

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Daniel Ebbutt hält die Twitter-Welt auf dem Laufenden.

Kurznachricht: Ein "Tweet" hat 140 Zeichen

Twitter ist eigentlich ein Dienst, der Freunden, Famile und Kollegen eine schnelle Kommunikation ermöglichen möchte und stellt dazu eine Frage: "What are you doing?" Jeder der angemeldeten Benutzer antwortet mit maximal 140 Zeichen auf diese Frage und lässt damit andere daran teilhaben, was er in diesem Moment macht. Und genau das machen auch die Bewohner von Chengdu, die live von der aktuellen Lage in ihrer Region berichten.

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