Fünf Gründe, warum alles eigentlich ganz anders ist

Verkehrte Netzwelt: Vista, das missverstandene Wesen

Verkehrte Netzwelt: Vista, das missverstandene Wesen Microsoft im Alarmzustand: Windows Vista wird immer skeptischer beäugt, Kritiken werden stetig lauter. Grund genug für Redmond, in einem offiziellen PDF mit den fünf missverständlichsten Funktionen von Vista aufzuräumen. Erfolgsaussicht: zweifelhaft.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Vista in der Sandkiste
  2. 2Der Fenster-Türen-Vergleich
  3. 3Glasige Aussichten
  4. 4Imag(e)ination

Wir beginnen diese Verkehrte Netzwelt mit einer kleinen Geschichte. Stellen Sie sich mal Folgendes vor: Ein Kind kommt jeden Tag weinend vom Spielplatz zu den Eltern, fühlt sich ausgegrenzt. Statt mit dem Sprössling ein ernstes Wörtchen zu sprechen, marschieren die Erziehungsberechtigen augenblicklich zur Sandkiste.

Dort angekommen, reden sie den übrigen Kindern ins Gewissen, den kleinen Peter doch endlich mitspielen zu lassen. Er sei zwar manchmal quengelig, habe dafür aber die schönsten Förmchen und ab und zu Gummibärchen dabei. Dass der kleine Peter den anderen immer die Sandburg kaputt macht, wird erfolgreich verdrängt.

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Vista in der Sandkiste

Parallele entdeckt? Der kleine Peter, das ist Windows Vista. Die Eltern natürlich Microsoft und die Kinder in der Sandkiste - tja, das sind wir, die IT-Gemeinschaft. Und ebenso wie die Eltern alle anderen Knirpse von Peters Qualitäten überzeugen wollten, wendet sich jetzt auch der Redmonder Konzern per PDF an seine Kunden.

Vista-Missverständnisse
Vista missverstanden: Fünf Lacher aus dem Hause Microsoft.

"Five Misunderstood Features in Vista", so wurde das elektronische Machwerk betitelt. Der Tenor: Eigentlich sind Windows Vista und die neuen Funktionen nützlich, innovativ und irgendwie großartig. Das Problem sind vielmehr die Benutzer - die verstehen den Kram einfach nicht.

Die fünf herausgearbeiteten Kernpunkte der Verständnislosigkeit sind mit absteigendem Unterhaltungswert: Benutzerkontensteuerung, Display Driver Model, Windows Search, Image Management und 64-bit-Architektur. Und weil die meisten Vista-Probleme laut Microsoft schlicht Mythen sind, wird in halbwegs flotter Schreibe auf neun Seiten der Gegenbeweis angetreten.

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