Computerspiele sind Klimakiller

Der gefährlichste Mann der Welt

Wer mag sich ausmalen, was es bedeutet, wenn in China und Indien Millionen von Computerspielern sich GTA IV auf dem PC installieren? Das muss übrigens gar nicht GTA IV sein: "Half-Life", "Call of Duty", "Gran Turismo", "Doom", "Halo", "Bioshock" - Stromsauger, wohin das Auge blickt. Früher hatten wir Angst, dass die Chinesen sich alle ein Auto kaufen und damit die Luft verpesten, heute müssen wir bangen, wenn die sich PCs und Spielekonsolen kaufen.

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Aber das ist noch nicht das Ende. Stichwort Iran. Da warten viele tausend Jugendliche darauf, auch mal so ein cooles Videospiel zu haben. Die wollen schließlich nicht zurückstehen hinter Amis und Europäern. Kann man verstehen. Aber coole Spielegrafik heißt neuer Rechner, heißt enormer Energiebedarf von Teheran bis Isfahan. Darüber freut sich einer ganz besonders: Mahmud Ahmadinedschad, der gefürchtetste Mann der Welt und im Nebenberuf Präsident des Iran.

Der kauft dann noch mehr von diesen Urananreicherungs-Zentrifugen-Dingern, damit seine Leute schneller Atomkraftwerke bauen können. Klar, alles korrekte zivile Nutzung für den Digital Lifestyle in Teheran. Nebenbei wird aber ein bisschen Plutonium abgezapft, Israel wird nervös und irgendwann um drei Uhr morgens klingelt im Weißen Haus das Rote Telefon ….

Alles wegen GTA IV. Muss man da nicht sehr zornig werden? Die entrüstete netzwelt-Redaktion wünscht eine CO²-arme Woche.

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Auch wenn ich nicht halbwegs an den Klimawandel glaube so wie er im Moment in den Medien verbreitet wird ist das ein guter Ansatz. Denn man muss auch mal an den ganzen Dreck denken der bei der Strom Produktion...

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