Mit Windows Mobile, GPS und Drei-Megapixel-Kamera
Smartphone im Test: HTC Touch Cruise
Yasmin Kötter
Kantiger, größer und schwerer ist das HTC Touch Cruise verglichen mit seinem Vorgänger, dem HTC Touch. Mit den Maßen 110 x 58 x 22 Millimeter ist das Smartphone zu groß für die Hosentasche und die Hemdtasche dürfte sich unter dem Gewicht von 126 Gramm bedenklich nach unten bewegen. Dafür ist das Touch Cruise ein wahrer Ausstattungs-Riese: Drei-Megapixel-Kamera, Media-Player, das Betriebssystem Windows Mobile, GPS-Modul, WLAN und der Datenturbo HSDPA.
Inhalt
- Bedienung: Finger, Stylus und mechanische Tasten
- Große Ambitionen, aber keine iPhone-Konkurrenz
- Integrierter GPS-Empfänger macht das Smartphone zum Navi
- Fazit: Viel Ausstattung macht träge
Schwarz und Silber sind die Farben der Wahl, wenn es um das Gehäuse geht. Das 2,8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln ist silbern umrandet. Die Anzeige selbst ist detailreich und Farben werden kräftig wiedergegeben. Silbern abgesetzt wie die Einfassung des Bildschirms sind zwei Streifen auf den Seiten, wo sich rechts Kamera-Auslöser und der Slot für die MicroSD-Speicherkarte und links ein Lautstärke-Regler befinden.
Mit seiner gummierten Rückseite liegt das Touch Cruise gut in der Hand. Allerdings bringt die Beschichtung auch einen Nachteil mit sich: Kratzer machen sich recht schnell auf der Oberfläche breit. Besitzer des Smartphones sollten also immer von der mitgelieferten Tasche Gebrauch machen, um länger Freude an ihrem Gerät zu haben.
HTC Touch Cruise
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Bedienung: Finger, Stylus und mechanische Tasten
Obwohl sich das Touch Cruise hauptsächlich über den Touchscreen bedienen lässt, hat HTC nicht vollständig auf mechanische Tasten unterhalb des Displays verzichtet. Mittig sitzt ein Navigationsrad, das sowohl als Fünf-Wege-Kreuz zu benutzen ist als auch als Scroll-Rad. Das ist besonders zum Blättern in langen Listen, etwa dem Telefonbuch, sehr nützlich.
Rechts und links vom Rad sitzen je zwei Tasten. Links die zum Annehmen eines Anrufes und darunter eine Kurzwahltaste zu den Messaging-Funktionen. Auf der rechten Seite sitzt die Taste zum Auflegen und die zum Starten des integrierten Internet-Explorers, wahlweise zum Opera-Browser. Das Rad lässt sich sehr leichtgängig bedienen und reagiert schnell. Die mechanischen Tasten dagegen haben einen Druckpunkt, der kaum spürbar ist.
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