Videobrillen-Handy im Test: General Mobile G777
Videobrille: Weniger Kino-Feeling, mehr Kopfschmerzen
Die Farbechtheit und der Kontrast der Fotos überzeugt im Test nicht ganz. Die Bilder sind etwas blass. General Mobile hat zwar ein kleines Fotolicht verbaut, doch das kann dunkle Szenen auch nicht wirklich aufhellen, hier leidet die Qualität deutlich.
Für Ablenkung auf Reisen soll ohne Zweifel die Videobrille sorgen, die der Hersteller samt zugehörigen Kabeln, Kopfhörern und eigenem Akku beilegt. Die Verarbeitung der Brille lässt ähnlich der des Handys zu wünschen übrig. Die Videobrille soll einen 50-Zoll-Bildschirm aus einer Entfernung von drei Metern simulieren. Im Test bestätigt sich das allerdings nicht, das Bild wirkt wesentlich kleiner. Auch die Auflösung kann wenig überzeugen - 320 mal 240 Pixel lassen nicht mehr Kino-Feeling aufkommen als ein hoch auflösendes Handy-Display.
Der Einschub für die MicroSD-Karte sitzt unter dem Akku.
Brilllenträger können die Video-Brille über ihrer Sehhilfe tragen, da diese weit von den Augen absteht. So spart sich General Mobile zwar eine Schärfeneinstellung, doch gleichzeitig sorgt das weite Abstehen für viel Lichteinfall. Besonders bei längerem Schauen werden die Augen sehr angestrengt, ein entspanntes Filmerlebnis fühlt sich anders an. Für Menschen mit eng aneinander oder weit auseinander liegenden Augen kann das Bild mitunter verschoben sein.
Etwas umständlich ist, dass der Einschub für die MicroSD-Karte, auf der sich die Filme speichern lassen, unterhalb des Akkus sitzt. General Mobile legt immerhin selbst eine Zwei-Gigabyte-Speicherkarte bei, so dass für den Anfang genügend Speicher vorhanden ist. Für eine Film-Sammlung reicht der Platz allerdings nicht.

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