LAN-Partylöwe: Gaming-Notebook Asus G2SG im Test
Blickkontakt und beherzter Griff
Das helle und reaktionsschnelle Display setzt dem Gaming keinen Dämpfer vor, bei horizontaler Blickabweichung lässt sich der Bildschirm immer noch gut erkennen - vertikal ist deutlich schneller Schluss. Manko für Multimedia-Freunde: Von Full-HD ist das G2SG ein gutes Stück entfernt.
Die Tastatur reagiert mit direktem Druckpunkt, hakt aber manchmal bei schnellen Tastenwechseln. Kein Todesurteil, denn der Befehl kommt trotzdem an - für ein extra auf Gaming ausgelegtes Notebook dennoch ein herber Patzer. Ganz im Sinne des Zockers sind die für Ego-Shooter unverzichtbaren WASD-Tasten rot hervorgehoben. Auf einen Ziffernblock hat Asus trotz 17 Zoll verzichtet. Das Touchpad ist zwar angenehm kontaktfreudig, für Spiele aber nach wie vor ungeeignet.

Gamer-Genuss: Hervorgehobene WASD-Tastatur und flotte Optik.
Anschluss oder Einzelgänger?
Wer sich für das Asus G2SG entscheidet, muss nicht allein sein, die Anschlüsse sind vielfältig. HDMI, FireWire, viermal USB, eSATA und Kartenleser schnüren ein gutes Paket im Notebook-Bereich. Über ein Frontpanel in Aluminium-Optik kann ein Media-Player bedient werden.
Überraschend: Trotz Gaming-Fokus kann der Laptop per Adapterkabel mit DVB-T sowie analogem Funk und Fernsehen versorgt werden - auch die passende Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten. Nicht optimal gelöst: Die linke Notebook-Seite ist mit Anschlüssen überfrachtet, rechts herrscht bis auf Strom und DVD gähnende Leere.

Multimedial: Der Asus G2SG bietet HDMI und DVB-T.
Revier und Ausdauerprobleme
Etwas mehr als zwei Stunden hält der Akku des Asus G2SG im Leerlauf und bei Office-Arbeiten durch. Dieser Wert halbiert sich fast, sobald es bei Spielen in die Vollast geht - mehr als ein Stündchen netzloses Daddeln ist nicht drin. Auch bei der Filmwiedergabe von DVD ist nach weniger als 100 Minuten Schluss.






