Doppelkernkraftwerk mit Carbon-Karacho
LAN-Partylöwe: Gaming-Notebook Asus G2SG im Test
Bullige 4,4 Kilogramm und Sportwagen-Karrosse: Wenn das Asus G2SG die Klappe aufreißt, zieht sich so mancher Laptop kleinlaut zurück. 17 Zoll und flotter Dualcore unterstreichen den 1.800 Euro teuren Auftritt, netzwelt hat das Biest im Test gezähmt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck: Von wegen Miezekatze
- 2In der Höhle des Löwen
- 3Blickkontakt und beherzter Griff
- 4Anschluss oder Einzelgänger?
- 5Revier und Ausdauerprobleme
- 6Fazit: Raubtier mit Rechenleistung
Erster Eindruck: Von wegen Miezekatze
Mit Carbonoptik und blutroten Applikationen sieht der Asus G2SG aus wie ein Computer-Terminal bei Doom. Und ihm haftet unübersehbar etwas Raubtierhaftes an: Verarbeitung und Stabilität machen einen überzeugenden Eindruck, das Display strahlt erfreulich hell und die Anschlussvielfalt macht Laune.
Die G2-Reihe von Asus wird in regelmäßigen Abständen mit aktuellen Innereien gefüttert und so als leistungsstärkere Variante wieder auf den Markt gebracht. Neu beim G2SG: Ein mit 2,5 Gigahertz getakteter Penryn-Dualcore Mobile, ein DVB-T-Modul sowie eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf vier Gigabyte DDR2-RAM.
LAN-Partylöwe: Asus G2SG im Test
Das Logo-Auge unterhalb des Touchpads leuchtet auf Wunsch rot auf, an der Laptop-Front kann ein Media-Player bedient werden.
Die WASD-Tasten sind rot hervorgehoben, Tastatur und Touchpad reagieren erfreulich direkt.
Penryn-Dualcore und vier Gigabyte RAM treiben den 4,4 Kilogramm schwerern Asus G2SG an.
Die Displayklappe ist sehr gut verarbeitet, der Bildschirm lässt sich bis auf 180 Grad herunterklappen.
Für knapp 1.500 Euro ist der Asus G2SG mit reichhaltigem Zubehör wie Rucksack, Fernbedienung und Gamer-Maus ausgestattet.
Neben Plastik im Carbon-Look kommt beim G2SG auch Aluminium zum Einsatz.
In der Höhle des Löwen
Neben dem Doppelkerner arbeitet noch eine GeForce 8700M GT mit 512 Megabyte GDDR3-RAM im Asus-Notebook. Das ist zwar nicht mehr High-End, im Laptop-Segment aber im wahrsten Sinne des Wortes absolut tragbar. Und das 17 Zoll messende WXGA+-Display (1.440 x 900 Pixel) lässt sich von der Grafikkarte gerne mit Daten versorgen.
320 Gigabyte Daten passen auf die Festplatte, der DVD-Brenner beherrscht LightScribe und auch der Soundchip macht in Kombination mit den Lautsprechern einen guten Job. Infrarot, Bluetooth 2.0 und WLAN funken aus dem Notebook, eine Webcam mit 1,3 Megapixeln ist im Displayrahmen integriert.
