Solider Bolide oder schlappe Klapperkiste?
Power-Plastizid: Alienware Area-51 im Test
Moritz Zielenkewitz
Für rasante Bildwechsel sorgt die GeForce 9800GX2 mit 512 Megabyte DDR3-RAM und einem Gigahertz Taktung. Zwei im Raid 0 arbeitende SATA-Festplatten von Seagate mit je 500 Gigabyte Speicher fungieren als Langzeitgedächtnis des Area-51. Das 750-Watt-Netzteil sorgt dafür, dass beim Zocken zwar die Spucke, nicht aber der Saft wegbleibt.
Der Area-51 hat viele Fans: Drei Lüfter mit zwölf Zentimetern Durchmesser wälzen die erhitzten Massen durch das Gehäuse, dem kernigen Prozessor sitzt ein Kühlkörper auf. Negativ: Die Northbridge wird von einem 6er-Lüfter aktiv gekühlt, das ginge rein passiv deutlich leiser. Dafür hat Alienware den Seitenlüfter kabellos über Kontakte mit Strom versorgt - so führt das Öffnen der Tür nicht zum Kabelriss.

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Klappt, klappert aber nicht: Der Area-51 ist gut verarbeitet.
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Input und Output
An der Front des Area-51 gleitet die Schutzklappe fast widerstandsfrei zur Seite und offenbart die optischen Laufwerke. Insgesamt drei externe 5,25-Zoll-Slots sind verfügbar, die Option 3,5 Zoll hat Alienware wohl auf dem Heimatplaneten zurück gelassen. Andocken können vorne Line-In/Out, zwei USB-Geräte sowie FireWire.
Auch heckwärts zeigen sich viele Anschlussmöglichkeiten: S/PDIF, 7.1-Audio, eSATA, sechs USB-Ports, FireWire, zweimal DVI sowie HDMI für hochauflösende Inhalte bieten eine breite Palette. Wer sich einmal von der überwältigenden Plastikmenge erholt hat, wird kaum Verarbeitungsmängel entdecken. Vor allem das Kabelmanagement im Innenraum ist vorbildlich.

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Komplett-Set: Alienware hat die Maschine klar auf Gaming gepolt.
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3.870 Euro kostet der Alienware Area-51 in der Zusammenstellung, die netzwelt zum Test vorlag. Mit dabei sind Maus G9 und Tastatur G15 von Logitech - wer schon Peripherie zu Hause hat, kann sich diese 200 Euro sparen. Das Ende der preislichen Fahnenstange ist mit diesem Setup allerdings noch nicht erreicht: Zweite GeForce 9800GX2 für den SLI-Betrieb, mehr RAM und Blu-ray-Laufwerk hieven den Area-51 auf Wunsch über die 5.000-Euro-Marke.
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