Alkoholantrieb für Handys, Laptops und Digitalkameras

Sony: Neue Brennstoffzelle passt in die Hand

Sony: Neue Brennstoffzelle passt in die Hand Sony hat während einer Konferenz in Atlanta (USA) einen Brennstoffzellen-Prototypen vorgestellt, der bequem in die Hand passt. Damit rückt die Marktreife der potentiell umweltfreundlichen Energiegewinnung näher. Ladekabel könnten überflüssig werden.

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Das komplette Brennstoffzellen-System von Sony misst nur 50 x 30 Millimeter. Über die Dicke schweigt sich Sony allerdings aus. Das neue System verfügt schon über einen Akku, denn eine Brennstoffzelle erzeugt nur Energie und kann sie nicht speichern. Ebenfalls integriert ist eine Pumpe für das als Energiequelle genutzte Methanol sowie eine Steuerungselektronik. Mit einer Flasche Alkohol könnte die Zelle an jedem Ort, unabhängig von Stromanschlüssen und Kabeln, nachgefüllt werden.

Brennstoffzelle von Sony
Im Brennstoffzellen-System steckt neben der eigentlichen Brennstoffzelle ein Akku, Elektronik und eine Pumpe.

Das neue System soll sehr effizient arbeiten. Zehn Milliliter Methanol sollen ausreichen, um ein Handy, das einen Film abspielt, vierzehn Stunden lang mit Strom zu versorgen. Sony plant, den Prototypen auch kommerziell zu verwerten. Er soll in mobilen Geräten zum Einsatz kommen. Denkbar ist die Nutzung in Laptops, Handys und Digitalkameras. Die Brennstoffzelle schafft eine maximale Leistung von drei Watt.

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