Wo Security-Firmen versagen und schwindeln
Die sieben dreckigen Geheimnisse der IT-Sicherheit
Moritz Zielenkewitz
Auch bei der Computersicherheit ist nicht alles Gold, was glänzt. Das behauptet zumindest IT-Experte Joshua Corman: In einem Vortrag in Las Vegas präsentierte er die "7 Dirty Secrets of the Security Industry". Netzwelt erläutert alle sieben auf einen Streich.
Joshua Corman ist Principal Security Strategist bei IBM und empfiehlt PC-Nutzern, "den Botschaften der Sicherheitsanbieter mit gesunder Skepsis zu begegnen." Er macht deutlich, dass Firmen in der IT-Sicherheit in erster Linie nicht das Allgemeinwohl im Sinn hätten, sondern finanziellen Profit. Sieben Geheimnisse bringt er ans Tageslicht.
Inhalt
- 1.: Wertlose Zertifikate
- 2.: Neue Sicherheitsprobleme
- 3.: Marktgesteuerte Risiken
- 4.: Software-Bugs als Sündenbock
- 5.: Konflikt der Standards
- 6.: Blinde Flecken
- 7.: Komplexität von IT-Sicherheit
1.: Wertlose Zertifikate
Laut Corman rühmen sich viele Antiviren-Hersteller mit Zertifikaten: Diese bestätigen, dass die Programme jegliche sich selbst replizierende Malware erkennen könnten. Zu einer Zeit, als 95 Prozent der Schädlinge in diese Kategorie fielen, sei das durchaus sinnvoll gewesen.
Heutzutage jedoch seien die größten IT-Bedrohungen wie Trojaner der Gruppe der nicht-replizierenden Malware zuzuordnen. Nur noch ein Viertel aller Schädlinge gehöre der einst so mächtigen Gruppe an. Damit hält Corman das Zertifikat für überholt, da es lediglich Schutz vor 25 Prozent alle existierenden Schädlinge attestiere.
2.: Neue Sicherheitsprobleme
Sicherheitsfirmen seien stets bemüht, mit ihren Programmen die Netzperimeter, also die Schnittstellen zwischen den Netzwerken, zu sichern. Firewall und Virenscanner gehörten hier zur Grundausstattung. Corman ist jedoch der Meinung, dass diese Szenarien nur einen Bruchteil der tatsächlichen Gefährdungen ausmachten.
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Yoggie Gatekeeper Pro
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Recht Aufschlussreich!
Der angeführte Punkt drei, ist für mich das Hauptprobelm an dem ganzen.
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