MP3-Goldgrube: Freeware-Ripper für Internet-Radios
Wie sich rippen lässt
Da die über den Shoutcast-Server angebotenen Streams nicht wie WMA oder RM in einem eingebetteten Player laufen, ist externe Abspiel-Software nötig, welche den entsprechenden Stream abgreift. Ein kongenialer Partner von Shoutcast ist daher die Freeware Winamp. Ein Klick auf Tune in auf der Shoutcast-Website und schon läuft der Stream.
Ripper arbeiten nach zwei verschiedenen Methoden: Entweder sie fungieren als Winamp-Plugin und machen sich den Stream zunutze, der bereits im Player läuft. Oder sie präsentieren sich dem Radio-Server gegenüber selbst als Abspielsoftware, um an die Musik zu gelangen.

Ripping-Programme arbeiten gern mit Winamp zusammen.
Womit sich rippen lässt
Es gibt eine Handvoll interessanter Tools, die kostenlos Radio-Streams mitschneiden können. Dabei treten jedoch oft zwei Probleme auf: Entweder sind die Programme umständlich zu bedienen oder werden teilweise seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt.
Eine löbliche Ausnahme ist hier der Streamripper. Eigentlich ein reines Kommandozeilen-Tool, kann die Freeware aber praktischerweise auch als Plugin in den Winamp integriert werden und startet automatisch mit. Die intuitive Bedienung hat dem Streamripper bereits den Titel der Freeware der Woche von netzwelt eingebracht.
Freeware der Woche: Streamripper
Sie sollten bei der Installation das Winamp-Plugin anwählen, da so das Rippen am leichtesten von der Hand geht.
Geben Sie hier an, wohin Streamripper die fertigen MP3s kopieren soll. Auch die Art der Tags können Sie bestimmen.
Sobald der Streamripper registriert, dass Winamp einen Radio-Stream empfängt, müssen Sie auf den Startknopf drücken.
Geben Sie eine Maximalgrenze an Megabytes an, wenn Sie den Streamripper beispielsweise über Nacht laufen lassen wollen - Ihre Festplatte wird es Ihnen danken.
Während der Streamripper arbeitet, sehen Sie stets das aktuelle Lied sowie die Dateimenge, die bislang gerippt wurde.

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