Musikalischer Flachmann mit ordentlicher Ausstattung

Walkman-Handy im Test: Sony Ericsson W890i

Was aus dem braun-goldenen Lieferkarton zum Vorschein kommt, ist eine wahre Augenfreude: Das W890i von Sony Ericsson ist nur zehn Millimeter dünn, hat ein wertiges Metallgehäuse und wiegt trotzdem nur 78 Gramm. Bei der Verarbeitung hat sich Sony Ericsson ins Zeug gelegt - nichts wackelt, alles sitzt bombenfest. Freude bereitet beim W890i sogar das Öffnen der hinteren Abdeckung. Links und rechts sitzt jeweils eine kleine Sperre, die sich durch einen Schieber lösen lässt. Schon liegt die metallene Abdeckung in der Hand.

Edel-Metaller - Unter der hochwertigen Hülle schlägt ein musikalisches Herz.
Unter der hochwertigen Hülle schlägt ein musikalisches Herz.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Fummel-Alarm: Gefühl in den Fingerspitzen nötig
  2. 2Scharfes Aussehen, aber keine scharfen Fotos
  3. 3Fazit: Optisch eine Eins, Abzüge in der B-Note

Wäre Sony Ericsson jetzt noch so schlau gewesen, den Einschub für den Memory-Stick-Micro nicht unter die Abdeckung, sondern seitlich immer erreichbar zu platzieren, gäbe es nichts auszusetzen. Mit den Maßen 470 mal 10 mal 104 Millimeter passt das W890i in jede Hosentasche. Die gelungene Optik rundet das scharfe Display ab, das mit einer Diagonalen von gut fünf Zentimetern angenehm groß ist.

Sony Ericsson W890i

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Kratzfester Augenschmauß: Sony Ericsson setzt beim W890i auf Metall.

Fummel-Alarm: Gefühl in den Fingerspitzen nötig

Schön anzusehen, aber leider weniger schön zu bedienen sind die Navigations- und Auswahltasten unterhalb des Displays. Zum einen sind sie sehr klein, zum anderen sehr dicht beeinander. Eine Kombination, die nichts Gutes verheißt. Hier lässt sich nur mit der Fingerspitze oder dem Fingernagel die richtige Taste auswählen.

Ähnlich klein geraten sind die Zahlentasten. Die sind allerdings durch eine leichte Wölbung gezielter drückbar und damit fingerverträglicher als die Navigationstaste. Schade , dass die Nummerntasten einen schwammigen Druckpunkt haben, hier hätte ein knackiger Anschlag gut getan.

Sony Ericsson W890i

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Edel-Metaller - Unter der hochwertigen Hülle schlägt ein musikalisches Herz.
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Unter der hochwertigen Hülle schlägt ein musikalisches Herz.

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Austausch erwünscht - Der Anschluss am Gerät selbst ist proprietär, über das Adapterstück lassen sich die dringend notwendigen, hochertigeren Kopfhörer anschließen.
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Der Anschluss am Gerät selbst ist proprietär, über das Adapterstück lassen sich die dringend notwendigen, hochertigeren Kopfhörer anschließen.

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3,2-Megapixel-Kamera - Die Kamera schießt schnelle, aber leider oftmals unscharfe Fotos.
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Die Kamera schießt schnelle, aber leider oftmals unscharfe Fotos.

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Flunderbar - Mit gut 10 Zentimetern Dicke ist das W890i ein Hosentaschen-Schmeichler.
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Mit gut 10 Zentimetern Dicke ist das W890i ein Hosentaschen-Schmeichler.

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Fummel-Alarm - Die Tastatur ist OK, die Navigationstasten frustieren.
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Die Tastatur ist OK, die Navigationstasten frustieren.


Das W890i ist äußerlich ein Flachmann, im Inneren stecken aber jede Menge Funktionen. Hauptaugenmerk hat Sony Ericsson beim Walkman-Handy auf den MP3-Player gelegt. Der kommt mit allen gängigen Formaten wie MP3, WMA und DRM-geschützten Liedern aus Online-Musikshops klar.


Das Herz des Flachmanns schlägt zum Takt

Für ausreichend Archiv-Platz sorgt der Hersteller mit Beigabe eines Zwei-Gigabyte-Memory-Sticks, der direkt im Lieferumfang enthalten ist. Mit dabei ist außerdem ein Headset samt Adapterstück, an das sich auch herkömmliche 3,5 mm-Klinkenstecker anschließen lassen. Das ist hilfreich, da die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer nicht jedermanns Sache sein dürften. Obwohl es drei verschieden große Gummiaufsätze gibt, die sich in den Gehörgang schmiegen sollen, ist selbst der kleinste Aufsatz für manche Ohrmuscheln zu groß.

Viel wichtiger ist die Verwendung hochwertigerer Kopfhörer für den Klang. Das mitgelieferte Headset verdient maximal ein "akzeptabel", klingt zu dumpf und rauscht. Hier ist der Griff zu Kopfhörern wie den Koss Porta Pro oder für den großen Geldbeutel den Shure E500PTH angeraten.

Für einen Walkman-Erben Ehrensache, dass es neben den fünf vorgefertigten Equalizern auch die Möglichkeit zur manuellen Justierung gibt. Damit lässt sich die Klangqualität zumindest leicht verbessern. Das altbekannte Problem ist nach wie vor der fehlende Bass. Der fehlt, auch wenn Sony Ericsson mit der Einstellung "Mega Bass" anderes verspricht. Halten kann es dieser Equalizer nicht - statt "mega basslastig" klingt die Musik plötzlich "mega dumpf".

Sony Ericsson W890i

Die Tastatur ist zwar klein, aber recht gut zu bedienen. Die Navigationstasten dagegen sehr umständlich.

Das Navigieren im Player geht leicht von der Hand. Lediglich das Blättern durch die Musik-Listen könnte etwas schneller gehen, das Handy bremst schnelle Finger aus. Die Playlisten lassen sich ohne große Umstände erstellen. Das Handy sortiert außerdem alle Songs automatisch in unterschiedliche Kategorien ein - von den Sparten Interpret und Album bis hin zu Genre und Erscheinungsjahr.

Für eine schnelle Datenübertragung lässt sich das W890i per USB an den PC anschließen. Hier besteht die Wahl zwischen Medienübertragung, Drucken, Massenspeicher und Telefonmodus, in dem das Handy einfach nur lädt. Um die Dateien per Drag-and-Drop auf den Handy-Speicher übertragen zu können, muss man den Massenspeicher-Modus wählen. Auf diese Weise erkennt der PC das Handy als externes Laufwerk, ohne vorher nach Treibern zu verlangen.

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ich habe das w890i jetzt auch schon 1 monat und ich muss sagen dass mich der walkman player überzeigt hat dass dünne desine bast gut zu den goldenen tasten für ca. 280 € ist das w890i eine gute wahl was ich...

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