Microsoft unterstützt Ordnungshüter mit Software und Schulungen

IT-Technik: Polizei scharf auf alte Aldi-Rechner

IT-Technik: Polizei scharf auf alte Aldi-Rechner Die deutsche Polizei scheint mit ihrer IT-Technik um Jahre zurück zu liegen. Selbst ein mehrere Jahre alter Rechner weckt wegen seiner technischen Fähigkeiten die Begehrlichkeit der Ermittlungsbehörden. Gleichzeitig hat Microsoft ein Herz für die Ordnungshüter. Der Konzern verteilt nicht nur kostenlos Software, sondern schult die Beamten auch in ihrer Nutzung.

Wie der auf Internetrecht spezialisierte Rechtsanwalt Christian Solmeke in seinem Blog berichtet, wollte die Polizei den Rechner eines Filesharers einziehen. Dieser hatte den Rechner im Winter 2005 bei Aldi gekauft. Trotzdem war die Polizei von dem Rechner begeistert und wollte ihn verwerten, also selbst als Arbeitsgerät nutzen.

Der Staatsanwaltschaft wollte die Polizei den Rechner aber nicht überlassen, denn "eine Verwertung als Auswerterechner der Polizei erscheint angesichts der starken Leistungsdaten und der klaren Multimediaausrichtung des Systems jedoch sinnvoller. Die externe Festplatte ist aufgrund der besonders großen Speicherkapazität geradezu prädestiniert für einen Einsatz im Bereich der Auswertung von Internetkriminalität."

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Microsoft schult Ordnungshüter

Auf einer dreitätigen Tagung über Techniken zur Bekämpfung von Computer- und Internetkriminalität, der Law Enforcement Technology (LE Tech), führte Microsoft etwa 400 Ermittler von über 80 Behörden aus 35 Ländern in die eigenen Produkte ein.

Auf dem Firmengelände in Redmond lernten die Ordnungshüter unter anderem, wie sie Beweise von PDAs sichern, die mit Windows CE laufen. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Beweissammlung in Microsofts Online-Diensten, wie Aaron Kornblum vom Internet Safety Enforcement Team des Konzerns gegenüber US-Medien mitteilte.

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