Rückenfreundliche Digicam mit praktischer Live View-Funktion
DSLR-Einsteigermodell: Sony Alpha 350 im Test
Jan Johannsen
Vorne auf der Ausbuchtung des Akkus sitzen der Auslöser und ein Drehrad. Mit diesem stellt man unter anderem Blende und Belichtungszeit ein. Im manuellen Modus ist es jedoch fast unmöglich, mit nur einer Hand die Öffnung der Blende zu ändern. Während man die Kamera festhält, muss man den AV-Knopf drücken und das Drehrad bewegen. Das hätte für den Fotografen angenehmer gelöst werden können.
Von diesen kleinen Mängeln abgesehen ist die Sony Alpha 350 leicht zu bedienen und liegt mit ihren 690 Gramm (ohne Objektiv) gut in der Hand.
Bildstabilisator und Serienbilder
Der Bildstabilisator von Sony hört auf den Namen Super SteadyShot. Gyroskopische Sensoren erkennen Erschütterungen der Kamera und sorgen dafür, dass sie ausgeglichen werden. Der Bildstabilisator sorgt dafür, dass bei zwei bis drei kürzeren Belichtungswerten die Bilder ohne Verwacklungen aufgenommen werden.

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SuperSteadyShot Detail: oben ohne, unten mit
Sony gibt für die Serienbildfunktion an, dass sie maximal 2,5 Bilder pro Sekunde schafft. Im JPEG-Format ist die Zahl der Aufnahmen sogar nur durch die Kapazität der Speicherkarte beschränkt. Allerdings nimmt die Aufnahmegeschwindigkeit nach den ersten drei, vier Bildern merklich ab. Sie liegt dann nur bei ungefähr einem Bild in der Sekunde.
Als Speichermedium setzt Sony bei der Alpha 350 nicht auf den hauseigenen Memory Stick, sondern auf CompactFlash-Speicherkarten. Das ist doppelt ungewöhnlich, denn selbst Canon ist bei seiner 450D inzwischen auf das weit verbreitete SD-Format umgestiegen.
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