Rückenfreundliche Digicam mit praktischer Live View-Funktion
DSLR-Einsteigermodell: Sony Alpha 350 im Test
Jan Johannsen
Wie auch andere digitale Spiegelreflexkameras kommt die Sony Alpha 350 mit einem Stapel Papier im Gepäck. Neben Handbüchern und Kurzerklärungen in mehreren Sprachen liegt ihr vor allem Werbung bei. Aber davon sollte man sich die Freude an der neuen Kamera nicht nehmen lassen.
Live View
Sehr überzeugend hat Sony die Live View-Funktion in der Spiegelreflexkamera umgesetzt. Das Fotografieren mit ihr funktioniert so gut, dass der optische Sucher, der nur 95 Prozent des Sichtfeldes abdeckt, fast in Vergessenheit gerät. Der Bildschirm gibt das ausgewählte Motiv präzise und ohne Verzögerung wieder. Beim Auslösen entstehen im Vergleich zum optischen Sucher keine Zeitunterschiede.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Kamera lässt sich ausklappen. Sony nennt das "2-Wege-Neigungseinstellung". So kann man sowohl bei Über-Kopf-Aufnahmen als auch aus der Froschperspektive knapp über dem Boden immer das gewählte Motiv kontrollieren und muss nicht auf gut Glück fotografieren. Besonders für Aufnahmen aus geringer Höhe ist es nicht mehr nötig, sich auf dem Boden zu wälzen, um das perfekte Bild in den Kasten zu bekommen.
Ein großer Nachteil bei Nutzung des Live View-Modus: Der Akku ist deutlich schneller leer als bei der Benutzung des optischen Suchers. Man kann auf dem Bildschirm die rückläufige Anzeige der Akkuladung in Prozent mit bloßem Auge verfolgen. Laut Sony reicht es aber immer noch für 410 Bilder. Ohne Live View sollen es aber 730 Aufnahmen sein.
Bedienung
Die Bedienelemente sind über die gesamte Kamera verteilt. Links oben sitzt das Auswahlrad für die verschiedenen Aufnahmemodi. Darunter befindet sich der Ein-/Ausschalter und links neben dem LCD vier Knöpfe für Menü, Display, Bildbetrachtung und Löschung. Rechts neben dem Display der Schalter für den Bildstabilisator, die Steuertasten und die Funktionsauswahl. Darüber neben dem Sucher sind weitere Knöpfe unter anderem für die Wahl der Lichtempfindlichkeit, des Bildfolgemodus und der Knopf zum Umschalten zwischen Live View und optischem Sucher untergebracht.

![]()
![]()
Rückansicht der Sony Alpha 350
(Klick vergrößert.)
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
Mehr über: Testbericht, Sony, Digitalkamera, Foto, Hardware
-
Geheimnisvolles für Einsteiger: Canon Eos 1000D
Erste Details zur Nikon-D60-Konkurrenz -
Günstiger Nachfolger: DSLR Olympus E-520
Neue Kamera mit Live View, Bildstabilisator und zehn Megapixeln -
W300: Kompakte Sony-Kamera mit 13,6 Megapixeln
Höher, schneller, weiter - Kampf um die Megapixel-Krone
Links zum Artikel
DSLR-Einsteigermodell: Sony Alpha 350 im Test von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben










